Denkwerk

Die EU und der Euro in der Krise - eine Bewertung aus der Sicht der Nationalstaaten

Koordinator: Prof. Dr. Gerd Strohmeier, TU Chemnitz

Im Rahmen des Projekts kooperieren die Technische Universität Chemnitz mit dem Städtischen Gymnasium Mittweida, dem G.E.-Lessing Gymnasium Döbeln und dem Johann-Gottfreid Herder-Gymnasium Schneeberg. Ferner ist die Aristoteles Universität Thessaloniki in Griechenland als Kooperationspartner beteiligt.

Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie sich die Euro-Krise auf die Einstellung unterschiedlicher nationaler politischer Eliten zum Euro sowie zur EU und zum europäischen Integrationsprozess auswirkt. Hierzu sollen die Einstellungen von nationalen Parlamentsabgeordneten in einem „Krisenland“ und einem „Stabilisierungsland“ der Eurozone vergleichend untersucht werden. Im Rahmen des Projekts lernen die Schüler und Lehrer in Kooperation mit Wissenschaftlern und Studierenden eine große Vielfalt an politikwissenschaftlichen Ansätzen sowie eine breite Palette an sozialwissenschaftlichen Methoden kennen. Letztere reichen von der Auswertung einschlägiger Sekundärliteratur über die qualitative Inhaltsanalyse von Presseartikeln bis zur teil-strukturierten Befragung von Abgeordneten, die sich als das Herzstück des Projekts begreifen lässt.

Die Ergebnisse des Projekts werden auf Abschlussveranstaltungen im Rahmen von Schülervorträgen und Posterausstellungen präsentiert. Zudem soll das Gesamtergebnis des Projekts in einem renommierten Sammelband und/oder einer begutachteten wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert werden.

Weitere Informationen