Robert Bosch Stiftung stellt Studie
"Unternehmen Familie" vor
Weitgehend ohne finanzielle Mehrausgaben, nur mit einem marktorientierten Ansatz sind Wachstums- und Beschäftgungspotentiale durch Familien in Deutschland nachhaltig aktivierbar. Im internationalen Vergleich muss der Mitteleinsatz für familienunterstützende Dienstleistungen und öffentliche Haushaltsmittel in Deutschland überprüft werden. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erarbeitete Studie "Unternehmen Familie" von Roland Berger Strategy Consultants.
In der Studie wird eine erste Einordnung des vorliegenden Gesetzentwurfes zur Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten der Fraktionen der Großen Koalition vorgenommen und die Wachstums- und Beschäftigungseffekte des "Unternehmens Familie" abgeschätzt.
Laut Studie ergibt sich ein Potential von etwa 60 000 neuen Vollzeitarbeitsplätzen mit einem BIP-stimulierenden Effekt von 0,2–0,4% pro Jahr in einem Zeitraum von 40 Jahren, wenn
- die volle steuerliche Abzugsfähigkeit von familienunterstützenden Dienstleistungen von der Steuerbemessungsgrundlage des "Unternehmens Familie",
- die Halbierung der Sozialversicherungsabgaben auf familienunterstützende Dienstleistungen und
- die schrittweise Angleichung des Qualifikationsprofils von Frauen am Arbeitsmarkt erreicht ist.
"Unternehmen Familie" ist eine Teilstudie im Gesamtkomplex Familie und demographischer Wandel.
Kontakt
Heike Baumgärtner
Projektleiterin
Telefon 0711 46084-970
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