Pressemeldungen 2012
Pressemitteilung

10 Jahre "Medien - Mittler"

Stuttgart/ Berlin, 07. Mai 2012 - Das Stipendienprogramm "Medien - Mittler zwischen den Völkern" für Journalisten aus Mittel- und Osteuropa sowie Deutschland, Österreich und der Schweiz feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2003 luden die Robert Bosch Stiftung und die Berliner-Journalistenschule erstmals engagierte Journalisten aus Mittel- und Osteuropa zu Fortbildungs- und Arbeitsaufenthalten nach Deutschland ein. 2006 wurde das Programm erweitert. Seitdem haben Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum die Möglichkeit in Redaktionen in Ländern Mittel- und Osteuropas mitzuarbeiten.

Bis heute haben 175 Teilnehmer aus inzwischen 19 Ländern die Chance genutzt, als Journalisten außerhalb ihres eigenen Landes zu arbeiten und sich auf diese Weise international mit Kollegen zu vernetzen. Diesen Anlass feiern die Robert Bosch Stiftung und die Berliner-Journalistenschule am 7. Mai 2012 im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes zusammen mit etwa 100 Gästen. Darunter werden Alumni und Stipendiaten sowie Vertreter von Berliner Medien und Botschaften verschiedener Länder Mittel- und Osteuropas sein. Begrüßt werden sie von Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Schirmherrin des Programms, von Manfred Volkmer, dem Leiter und Geschäftsführer der Berliner-Journalistenschule und Dr. Ingrid Hamm, der Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. Die Festrede wird Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., halten.

"Journalisten sind entscheidende Multiplikatoren. Deshalb leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern. Außerdem stärkt es die Entwicklung einer freien Presse in den Ländern Mittel- und Osteuropas", weist Ingrid Hamm auf die Bedeutung der "Medien - Mittler" hin.

Auch dieses Jahr nehmen wieder 15 Journalisten aus Mittel- und Osteuropa an dem dreimonatigen Stipendienprogramm teil. Nach einer mehrwöchigen Fortbildung lernen sie den Arbeitsalltag einer Berliner Redaktion kennen. Im Gegenzug haben fünf Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum die Möglichkeit, in Redaktionen etwa in der Ukraine, in Ungarn oder in Aserbaidschan mitzuarbeiten. Sie erhalten einen Einblick in die wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Situation der jeweiligen Gastländer. Die gewonnenen Erfahrungen und Kontakte helfen ihnen nach der Rückkehr in ihre Heimatredaktionen, ausgewogen, kenntnisreich und kritisch über aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Union und der Östlichen Partnerschaft zu berichten.

Kontakt

Michael Herm
Telefon 0711 46084-29