Der Deutsche Alterspreis

Der Stifter Otto Mühlschlegel

Die Verleihung des Deutschen Alterspreises geht auf den Stifter Otto Mühlschlegel (1898–1995) zurück. Der Unternehmer aus dem Schwarzwald erwarb 1930 die Stuttgarter Autotechnikvertriebs- und Organisationsgesellschaft, kurz AVOG, die er über vier Jahrzehnte zu einem bedeutenden Automobilzulieferer und Produzenten von Haushaltsgeräten im Südwesten Deutschlands ausbaute.

Tatkraft und Gespür für Neues bewies Otto Mühlschlegel auch im Ruhestand. Er war schon weit über achtzig, als er und seine Frau Edith damit begannen, innovative Konzepte in der Altenhilfe zu fördern. Ihr Anliegen: Älteren Menschen sollte ein Leben lang das Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden.

Das erste Großprojekt erwies sich als erfolgreich. 1992 öffnete das "Haus am Weinberg" in Stuttgart-Obertürkheim seine Pforten. Das neuartige "Servicehaus" ermöglicht rund 130 älteren oder körperbehinderten Menschen, das Leben in der eigenen Wohnung mit den Serviceleistungen der ambulanten und stationären Pflege unter einem Dach in Anspruch zu nehmen. Weitere Projekte dieser Art folgten.

Die Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung wird als unselbständige Stiftung in der Robert Bosch Stiftung verwaltet.

Bilder von Otto und Edith Mühlschlegel
Fotos: Haus am Weinberg, Stuttgart

Die Jury

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Unsere Juroren haben sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Alter befasst: Lernen Sie die Mitglieder unserer Jury kennen.

Der Wettbewerb 2015

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Auch 2015 vergibt die Robert Bosch Stiftung den mit 120.000 Euro dotierten Deutschen Alterspreis.