Der Deutsche Alterspreis

Die Jury

  • "Unsere Gesellschaft des langen Lebens birgt viele Chancen und Potentiale – vor allem für Städte und Gemeinden. Rund drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben in einer Stadtregion und die jungen Alten wollen das Zusammenleben dort mitgestalten. Ich freue mich daher auf spannende Ideen im und für das Alter in der Stadt, die der Deutsche Alterspreis auf eine nationale Bühne heben kann!"
    Dr. Henning Scherf, Sprecher der Jury

Lernen Sie die Mitglieder unserer Jury für den Deutschen Alterspreis kennen.



Die Jurymitglieder des Deutschen Alterspreises 2016 sind:

Thomas Bade
Bade_Alterspreis.jpg
Geschäftsführer des Institutes für Universal Design (München) & des Universal Design Forum e.V. (Weimar)
 
Thomas Bade entwickelte als Dipl. Sozialpädagoge und Dipl. Sozialarbeiter ambulante Assistenzmodelle für Menschen. Seit zehn Jahren beschäftigt er sich als Geschäftsführer der iF UNIVERSAL DESIGN GmbH insbesondere mit Fragen des universal design in den Bereichen Design, Architektur, Dienstleistung und Social Design.
Prof. Dr. Clemens Becker
04_Alterspreis_Jury_Becker.jpg
Chefarzt an der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart

Wenn Senioren stürzen, ist das nicht nur ein medizinisches Problem. Denn viele Ältere verlieren in der Folge Beweglich- und Selbständigkeit und ihr Selbstvertrauen. Dr. Clemens Becker möchte das verhindern. In seinen Untersuchungen konnte er feststellen, dass körperliche Aktivität die Gefahr eines Sturzes um bis zu 40 Prozent verringern kann.

Das Projekt "Aktiv in jedem Alter" ist die Plattform, mit der die Ergebnisse verbreitet werden und mit der Dr. Becker für entsprechende Angebote kämpft. Mit Erfolg. Die Ergebnisse des Mediziners waren so überzeugend, dass seine Vorschläge in mehr als 2.000 Einrichtungen in Deutschland eingeführt wurden.
Anja Gockel
04_Alterspreis_Anja_Gockel.jpg
Modedesignerin

"Stil hat kein Alter – Stil hat Charakter." Nach diesem Motto entwirft die Mainzer Designerin Anja Gockel farbenfrohe und raffinierte Kleidung für selbstbewusste Frauen jeden Alters. Durch die umfangreiche Größenpalette gibt sie jeder Kundin die Möglichkeit, mit phantasievoller Mode die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen.

Anja Gockel gewann im Jahr 2012 als erste Frau den renommierten German Lifestyle Award. Zusätzlich setzt sie sich als Initiatorin und Präsidentin der deutschen Sektion des International Women’s Forum für die Balance zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen sowie für die Vereinbarkeit von Beruf, Glück und Familie ein.
Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse
04_Alterspreis_Jury_Kruse.jpg
Direktor des Instituts für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

1987, auf dem Stuttgarter Zukunftskongress, formulierte der Altersforscher Andreas Kruse, was sein Denken und Handeln als Wissenschaftler auszeichnet: Alter ist "Chance und Herausforderung" zugleich. Seitdem ist Professor Kruse Mitglied in unzähligen nationalen und internationalen Kommissionen und widmet sich unter anderem der Frage, welche neuen Rollen und Aufgaben ältere Menschen in unserer Gesellschaft übernehmen können.
Dr. Wolfgang Malchow
04_Alterspreis_Jury_Malchow.jpg
Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH

Dr. Wolfgang Malchow kennt die Fähigkeiten älterer Beschäftigter. Von 2004 bis 2011 war er in der Bosch-Geschäftsführung unter anderem für den Bereich des Personal- und Sozialwesens und damit für mehr als 300.000 Beschäftigte verantwortlich. In dieser Zeit war er maßgeblich daran beteiligt, das Unternehmen Bosch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels für die Zukunft zu rüsten.
Prof. Susanne Porsche
04_Alterspreis_Jury_Porsche.jpg
Filmproduzentin

Soziales Engagement ist für Susanne Porsche eine Herzensaufgabe. Dabei geht es ihr vor allem um die Förderung von Frauen und das Thema Bildung. Seit 1999 ist Susanne Porsche Mitglied im erweiterten Vorstand des Vereins der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Darüber hinaus ist sie die Initiatorin des Deutschen Lehrerpreises, mit dem die Vodafone Stiftung seit 2007 Lehrerinnen und Lehrer für ihre innovativen Unterrichtskonzepte auszeichnet.
Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg
04_Alterspreis_Jury_Schweinsberg.jpg
Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes

Engagement ist für sie keine Frage des Alters. "Jeder kann und sollte etwas für das Gemeinwohl tun – vom Kleinkind bis ins hohe Alter", erklärt Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg. Im Jahr 2006 wurde die Sozialpädagogin ins Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes gewählt. Als Vizepräsidentin ist sie für den Bereich der Sozial- und Wohlfahrtsarbeit zuständig. Ihr Anliegen: Familien und Kinder zu unterstützen und die Integration von alten, kranken und behinderten Menschen zu verbessern.
Dr. Henning Scherf
04_Alterspreis_Jury_Scherf.jpg
Präsident des Senats und Bürgermeister a. D. der Freien Hansestadt Bremen

Er wohnt in einer Hausgemeinschaft, schreibt Bücher und ist politisch engagiert: Im Alter aktiv und selbständig zu sein, ist für Henning Scherf eine Selbstverständlichkeit. "Wir leben länger und sind fit bis ins hohe Alter. Das ist eine große Chance – und die gilt es zu nutzen", erklärt der ehemalige Bremer Bürgermeister. In seinem Buch "Grau ist bunt. Was im Alter möglich ist" wirbt er für einen veränderten Umgang mit dem Alter.

Seit 2006 ist Scherf Schirmherr des entwicklungspolitischen Hilfswerks HelpAge Deutschland, das sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse älterer Menschen in Entwicklungsländern einsetzt.
Dr. Peter Schnaebele
Schnaebele_Alterspreis.jpg
General Manager und CEO der Robert Bosch Smart Home GmbH

Dr. Peter Schnaeble promovierte zum Thema „Mass Customization“, trat 2001 in die Robert Bosch GmbH ein und baute u.a. die globale User-Experience-Abteilung der Bosch-Gruppe auf. Seit 2014 leitet Dr. Schnaebele die Robert Bosch Smart Home GmbH und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Technik für das Wohnen der Zukunft komfortabel, sicher und für den Nutzer entlastend eingesetzt werden kann.

Hildegard Schooß
04_Alterspreis_Jury_Schooss.jpg
Gründerin und ehemalige Leiterin des Mehrgenerationenhauses Salzgitter

Familien halten zusammen. Aber was, wenn die Verwandtschaft weit weg oder nicht intakt ist? Hildegard Schooß suchte nach einer Antwort und entwickelte in den 1980er Jahren das Konzept der Mütterzentren, aus denen später die Mehrgenerationenhäuser entstanden.

Als Orte der Begegnung und des Austausches bauen sie Brücken zwischen den Generationen. Sie sorgen für bedarfsgerechte Kinderbetreuung und wirken der Isolation alter und kranker Menschen entgegen. Bundesweit gibt es heute über 500 Mehrgenerationenhäuser.
Meri Uhlig
Uhlig_Alterspreis.jpg
Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe

Gesellschaftliche Vielfalt gestalten und sozialen Zusammenhalt stärken sind für Meri Uhlig der Kern ihres Berufes. Als Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe ist es ihr ein besonderes Anliegen, dass Menschen unabhängig ihres Alters, ihrer Herkunft oder ihrer Wirtschaftskraft Teil der Gesellschaft sind und Möglichkeiten vorfinden, sich ein Zuhause zu schaffen und sich aktiv am Zusammenleben beteiligen zu können.

Kontakt

Tobias Nerl
Telefon +49 (0)711 46084-855