Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Seit Anfang der neunziger Jahre engagiert sich die Robert Bosch Stiftung für die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Deutschland und der Russischen Föderation. Dem Engagement zivilgesellschaftlicher Initiativen und der Begegnung junger Menschen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Aus diesem Grund beteiligt sich die Robert Bosch Stiftung aktiv an der Förderung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch mit Sitz in Hamburg, die im Jahr 2006 gegründet wurde. Die Realisierung eines solchen Vorhabens als privat-öffentliche Partnerschaft war in dieser Form für Deutschland ein Novum und unterstreicht die besondere Bedeutung des deutsch-russischen Austauschs. Partner auf privater Seite sind die Robert Bosch Stiftung und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, auf öffentlicher Seite der Bund (vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und die Freie und Hansestadt Hamburg.

Rechtsgrundlage für die Gründung der Stiftung ist das jugendpolitische Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation, das eine Ausweitung und Intensivierung des deutsch-russischen Jugend- und Schüleraustauschs zum Inhalt hat. Das Abkommen wurde von den zuständigen Fachministern für Jugend im Beisein beider Regierungschefs im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen auf Schloß Gottorf am 21. Dezember 2004 unterzeichnet. Am Zustandekommen und an der Ausarbeitung des Abkommens war die Robert Bosch Stiftung neben dem Petersburger Dialog als privater Partner maßgeblich beteiligt.

Ansprechpartner

Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH
Geschäftsführung
Dr. Hans-Friedrich von Ploetz, Botschafter a.D.
Regine Kayser
Mittelweg 117b
20149 Hamburg
Telefon 040 8788679-0

Kontakt in der Stiftung

Ottilie Bälz
Telefon 0711 46084-689
Simone Stelzmüller
Telefon 0711 46084-46