Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus
Gesundes Alter

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

Eine wachsende Anzahl von Patienten im Akutkrankenhaus hat neben ihrer akuten Erkrankung auch die Nebendiagnose Demenz. Ihre Versorgung stellt die Mitarbeiter der Akutkrankhäuser vor neue Herausforderungen. Derzeit ist der Klinikalltag kaum auf Menschen mit Demenz eingestellt, was für Patienten und Mitarbeiter negative Folgen haben kann.

Immer mehr deutsche Akutkrankenhäuser möchten diese Situation verändern. Die Robert Bosch Stiftung unterstützt sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, die gezielt auf die Bedürfnisse von Patienten mit Demenz im Akutkrankenhaus eingehen. Im Rahmen der ersten Ausschreibung des Programms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ 2012/2013 wurden fünf vielversprechende Projekte in die Förderung aufgenommen. Informationen zu den Krankenhäusern und ihren Strategien zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Demenz finden Sie unter „Geförderte Projekte“. Mit einer zweiten Ausschreibung konnten sich 2014 weitere Akutkrankenhäuser um Förderung bewerben.

Die Auftaktveranstaltung
Das Förderprogramm begann mit einer Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2014 in Berlin, zu der interessierte Vertreter deutscher Akutkrankenhäuser, unabhängig von ihrer Trägerschaft, eingeladen waren. Die Veranstaltung bot Informationen zu guter Praxis aus dem In- und Ausland sowie Anregungen zu Veränderungen im eigenen Haus. Die Teilnehmer erhielten die Gelegenheit, sich mit Experten und Vertretern der bereits geförderten Akutkrankenhäuser auszutauschen.

Das Förderprogramm
Nach der Auftaktveranstaltung konnten die teilnehmenden Akutkrankenhäuser Förderanträge einreichen. Eine interdisziplinäre Jury berät die Stiftung in der Auswahl der überzeugendsten Projektvorhaben. Die geförderten Akutkrankenhäuser können über dreieinhalb Jahre bis zu 100.000 € für die Entwicklung und Umsetzung eines demenzsensiblen Konzepts beantragen. Zudem profitieren sie während der Projektlaufzeit von jährlichen Vernetzungstreffen und weiteren Begleitmaßnahmen. Die Förderung kann frühestens im April 2015 beginnen.

Anmeldeschluss für die Auftaktveranstaltung war der 31. Juli 2014.

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Kontakt

Martina Kaplanek
Telefon 0711 46084-630