Graduiertenkolleg Demenz
Demenz

Graduiertenkolleg Demenz

Unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Andreas Kruse und Herrn Professor Dr. Konrad Bayreuther richtete das „Netzwerk Alternsforschung“ an der Universität Heidelberg im März 2010 das „Graduiertenkolleg Demenz“ ein.

In dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Kolleg forschen 14 Nachwuchswissenschaftler, betreut durch Professoren zwölf verschiedener Disziplinen aus fünf deutschen Universitäten, interdisziplinär zu sehr vielfältigen Fragestellungen, wie z.B. „Paarkonflikte bei Demenz“, „Technik und kognitive Beeinträchtigung im Alter“, „Ernährung bei Demenz“ oder „Autonomie im Kontext der gesellschaftlichen Diskussionen um das Syndrom Demenz“. Damit wird berücksichtigt, dass Demenz viele Bereiche des Lebens betrifft und dementsprechend aus verschiedenen Blickwinkeln im interdisziplinären Austausch erforscht werden muss. Ziel ist es, zu einem besseren Umgang mit Demenz beizutragen und Voraussetzungen zur Verbesserung von Therapieangeboten und Versorgungsstrukturen zu schaffen.

Die Kollegiaten sollen sowohl für die medizinisch-pflegerische als auch für die universitäre Lehre qualifiziert werden. Durch die interdisziplinäre Bearbeitung des Themas soll das Graduiertenkolleg auch einen Beitrag zum immer notwendiger werdenden Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Gesundheitsberufen und vor allem zwischen Theorie und Praxis leisten.

Kontakt an der Universität Heidelberg

Dr. Birgit Teichmann (admin. Leitung)
Netzwerk AlternsfoRschung (NAR)
Bergheimer Straße 20
69115 Heidelberg
Telefon 06221 548124

Kontakt in der Stiftung

Brigitte Stähle
Telefon 0711 46084-530