Grenzgänger

Roman Bezjak:

Der Fotograf wurde 1962 in Ptuj, Slowenien, geboren. Studium der Fotografie in Dortmund. Freiberufliche Tätigkeit für das FAZ-Magazin, Geo und Merian. Gewinner „Deutscher Photopreis 1996“. Gruppenausstellung „Das Deutsche Auge – 33 Blicke auf unser Jahrhundert“. Der Band Sozialistische Moderne wurde mit dem internationalen DAM Architectural Book Award 2011 ausgezeichnet. Seit 2000 Professor für Fotografie an der FH Bielefeld.
Von 2005 bis 2010 reiste Roman Bezjak wiederholt durch Ost- und Südosteuropa sowie den Osten Deutschlands auf der Suche nach Bauten, die als exemplarisch für eine sozialistische Moderne in der Architektur gelten können. Es entstand eine umfangreiche fotografische Arbeit, die eine Art Archäologie dieser Moderne visualisiert. Ebenso unprätentiös wie diszipliniert fotografierte er Wohnungsbauten, Hotels, Kulturpaläste und ähnlich öffentlich-funktionale Architekturen. Sichtbar werden ein überschießendes, utopisch besetztes Formenvokabular ebenso wie eine global anmutende Monotonie des Bauens. Bezjaks Fotografien offenbaren die Abnutzung der Utopie und ihre Ankunft im Alltag der Gegenwart. (Inka Schube)

Hrsg. Inka Schube
Texte von Till Briegleb, Christian Raabe, Inka Schube
Deutsch/Englisch
160 Seiten, 76 farbige Abb., 30,5 x 25,0 cm gebunden
Hatje Cantz, Juni 2011
ISBN: 978-3-7757-3188-1

Weitere Informationen

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Bildergalerie

Foto: Roman Bezjak
Foto: Roman Bezjak
Foto: Roman Bezjak
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Foto: Roman Bezjak
Foto: Roman Bezjak
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Foto: Roman Bezjak
Foto: Roman Bezjak
Foto: Roman Bezjak
Reisen zu Großbauten und Siedlungen in Russland, Weißrussland, Ukraine, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Slowenien, Serbien und Polen wurden durch das Grenzgänger-Stipendium ermöglicht. „Mein Eindruck nach den zahlreichen Reisen ist, dass die wirtschaftliche Situation der jeweiligen Länder bezüglich der Bewertung der Nachkriegsmoderne beides ist: Argument für die Abrissbirne sowie Erkenntnisoption zum Erhalt“ fasst Bezjak seine Erfahrungen zusammen.