Worauf es jetzt in Europa ankommt

Stiftungsvortrag von Friedrich Merz, Rechtsanwalt/Partner bei Mayer Brown LLP und Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V.

In der Vergangenheit wurden viele politische Entscheidungen getroffen, die nachfolgende Generationen belasten: zu Wohlstandssicherung und öffentlicher Verschuldung, zu Klima, Umwelt und Energieversorgung - um nur einige Beispiele zu nennen. Andere Entwicklungen wiederum wurden von der Politik nur mittelbar beeinflusst wie etwa die demographischen Veränderungen.

Den daraus resultierenden Herausforderungen müssen sich Politik, Wirtschaft und Bürgergesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in besonderer Weise stellen. Lösungen können dabei nur auf internationaler Ebene gefunden werden. Verantwortlich handeln heißt unter Umständen auch, die eigenen Interessen hintanzustellen.

In der Vortragsreihe "In Verantwortung für die Zukunft" geben Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem In- und Ausland auf Einladung der Robert Bosch Stiftung Impulse für die verantwortungsvolle Gestaltung unserer Zukunft.

Merz_Box.jpg

Audio: Friedrich Merz

Vortrag "Worauf es jetzt in Europa ankommt", gehalten am 17. November 2011 in der Alten Stuttgarter Reithalle, mit einer Einführung von Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.

Bildergalerie

Friedrich Merz

studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und Marburg. Er war Richter am Amtsgericht Saarbrücken und Jurist im Verband der Chemischen Industrie Bonn und Frankfurt, bevor er 1989 Mitglied des Europäischen Parlaments wurde. Später gehörte er dem Deutschen Bundestag an und war von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dem CDU-Präsidium gehörte Merz von 2002 bis 2004 an.