Pressemeldungen 2011
Pressemitteilung

"Völkerverständigung macht Schule" - Abschluss des Stipendienprogramms nach zehn Jahren

400 Stipendiaten wurden zu „Botschafter im Kleinen“

Stuttgart, 25. Juni 2011 - Mittel-, Ost- und Südosteuropa, China und Kasachstan - in 22 Länder hat die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in den vergangenen zehn Jahren knapp 400 Studierende und Hochschulabsolventen entsandt. Die Stipendiaten engagierten sich an Schulen vor Ort in Unterricht und Projekten, um ihre jeweiligen Gastländer und Deutschland näher zusammenrücken zu lassen. Auf einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Berlin blickten die Partner zusammen mit den Stipendiaten auf zehn Jahre „Völkerverständigung macht Schule“ zurück.

Das Programm ermöglichte es den Stipendiaten, drei oder sechs Monate lang in den fremden Schulalltag einzutauchen, wobei sie dank der Schüler und Lehrerkollegen auch das Land und seine Gepflogenheiten kennenlernen konnten. „Die Stipendiaten waren Botschafter im Kleinen: als Botschafter des eigenen Landes fuhren sie hin, als Botschafter des Gastlandes kamen sie zurück“, sagt Prof. Dr. Joachim Rogall, Bereichsleiter der Robert Bosch Stiftung. Eine zum Ende des Programms entstandene Verbleibstudie, die bei der Robert Bosch Stiftung angefordert werden kann, bestätigt dies: die Stipendiaten wollen die erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen weitergeben.

Die beispielhafte öffentlich-private Partnerschaft zwischen Robert Bosch Stiftung, PAD und ZfA rief das Programm „Völkerverständigung macht Schule“ bereits 2001 ins Leben und zeigt damit bis heute, wie gute Zusammenarbeit zur Verständigung der Kulturen beitragen kann.

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Kontakt

Klaus Voßmeyer
Telefon 0711 46084-686