Pressemeldungen 2010
Pressemitteilung

Junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland diskutieren die Chancen und Risiken der Globalisierung

3. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden

Stuttgart, 8. Oktober 2010 - Vom 11. bis 17. Oktober 2010 treffen sich 30 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 3. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das Intensivseminar im Palais Biron wird gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft veranstaltet.

„Globalisierung - Erfolgsgeschichte oder Krisenursache?“ Diese Leitfrage steht über dem Programm der sechs Seminartage. Die Teilnehmer diskutieren hierbei über die Themen Finanz- und Energiewirtschaft, Mittelstand, Personalpolitik, Nachhaltigkeit im Unternehmen und verschiedene Aspekte gesellschaftspolitischer Verantwortung von Unternehmen.

„Wir sind davon überzeugt, im Sinne unseres Stifters Robert Bosch zu handeln, wenn wir den Ost-West-Dialog zwischen jungen Führungskräften fördern. Als Unternehmerpersönlichkeiten mit gesellschaftlicher Verantwortung sollen sie zukünftig ihre führenden Positionen nutzen, um ihr Umfeld demokratisch zu gestalten und die Verständigung zwischen den beiden Ländern zu pflegen", sagt Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung.

„Die sektorenübergreifende und internationale Zusammenarbeit von Führungskräften ist ein wirkungsvoller Ansatz zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen", betont Jürgen Chrobog, Vorstandsvorsitzender der BMW Stiftung Herbert Quandt. „Mit den 3. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden bieten wir erneut 30 jungen Führungskräften aus beiden Ländern eine geeignete Plattform, sich kennenzulernen und sich anschließend mit den Teilnehmern der ersten beiden Jahrgänge zu vernetzen“.

„Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen sind entscheidende Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen", sagt Prof. Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. „Bei den Deutsch-Russischen Gesprächen treffen sich junge Führungskräfte beider Länder, die in wenigen Jahren den Takt der Wirtschaftsbeziehungen maßgeblich angeben werden. Davon werden beide Volkswirtschaften nachhaltig profitieren".

An den sechs Seminartagen geben deutsche und russische Top-Manager, Unternehmerpersönlichkeiten und Wirtschaftsexperten in Fachvorträgen Denkanstöße und stehen den jungen Führungskräften als Gesprächspartner zur Verfügung.

So werden beispielsweise Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Nikolaus Knauf, Geschäftsführender Gesellschafter des weltbekannten Bauzulieferers Knauf Gips KG sowie BASF-Vorstandsmitglied Hans-Ulrich Engel als Referenten an dem Intensivseminar teilnehmen. Von russischer Seite werden unter anderen Oleg Alexeev, Vizepräsident des Fonds zur Entwicklung der russischen Innovationsstadt Skolkovo, und Vladimir Matvejev, Leiter der Deutschland-Repräsentanz der Sberbank - der größten Bank Osteuropas - anreisen.

Die 30 Führungskräfte im Alter von 30 bis 45 Jahren wurden von ihren Unternehmen als Seminarteilnehmer nominiert. Bei der endgültigen Auswahl spielten fachliche und soziale Kompetenz eine wichtige Rolle.

Das intensive Arbeitspensum im Palais Biron wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt. Unter anderem sind eine Exkursion in den Schwarzwald zum „Networking in Nature“, ein Besuch der Badischen Stahlwerke in Kehl sowie ein Abendessen in den historischen Räumen des Robert Bosch Hauses in Stuttgart vorgesehen.

Kontakt

Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
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