Pressemeldungen 2010
Pressemitteilung

Evaluierung bestätigt: SENTA ermöglicht erfolgreichen Übergang von Haupt- und Realschülern in den Beruf

  • Durch SENTA verfügt die große Mehrheit der teilnehmenden Schulen über ein durchgehendes Curriculum zur Berufsorientierung sowie Kooperationen und Bildungspartnerschaften mit schulischen und außerschulischen Partnern. Die Beteiligung der Kollegien an der Berufsvorbereitungsarbeit ist durch SENTA deutlich angestiegen.
  • Kultusministerin Marion Schick: Erfolgreicher Übergang von der Schule in den Beruf zentrale Herausforderung für Schulen / SENTA-Schulen sind leuchtende Vorbilder

Stuttgart, 24. September 2010 - Wesentliche Aufgabe allgemeinbildender Schulen ist die Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler auf ein gelingendes Leben in der Gesellschaft. Dazu zählt vor allem die Vorbereitung auf Beruf und Arbeitswelt. In ihrem Förderprogramm SENTA unterstützt die Robert Bosch Stiftung 32 Haupt- und Realschulen in Baden-Württemberg in ihrem Entwicklungsprozess. Mentorenschulen bieten mit ihren erfolgreichen Übergangskonzepten den Projektschulen Orientierung und Ideen für die eigene Entwicklung. Nach der zweijährigen Pilotphase in Baden-Württemberg, wird SENTA in den Schuljahren 2010/2011 und 2011/2012 in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Das Ergebnis der Evaluierung: Die Schulen arbeiten zielgerichtet, wirksam und nachhaltig an der Vorbereitung ihrer Schüler auf den erfolgreichen Start in das Arbeitsleben. Die intensive Zusammenarbeit der Schulen erweist sich als Gewinn für alle Beteiligten und damit als Modell zur Nachahmung.

„Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Arbeitskräften wächst ständig. Um so wichtiger ist es, den Schülern möglichst frühzeitig Orientierung zu ermöglichen, damit sie eine fundierte Berufsentscheidung fällen“, sagte Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, heute bei der Fachtagung SENTA in Stuttgart. „Im Rahmen von SENTA haben 2/3 der beteiligten Schulen Kooperationsvereinbarungen und Bildungspartnerschaften mit schulischen und außerschulischen Partnern abgeschlossen. Diese Kooperationen sind für alle Schulen ein wichtiger Schritt hin zu dem Ziel, den Übergang in das Arbeitsleben zum Kern ihrer pädagogischen Arbeit zu machen.“

Die Evaluierung bestätigt die zentrale Annahme des Projekts: Erfolgskriterien für den Übergang sind ein durchgängiges Übergangskonzept, Engagement von Schulleitung und Kollegium, erfolgreiche Kooperationen und die bestmögliche Nutzung der regionalen Ressourcen. Die Anschlussorientierung wird zum Zentrum schulischer Arbeit und Berufsvorbereitung zum elementaren Bestandteil der Qualitätsentwicklung an Schulen.

„Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist eine der zentralen Herausforderung für die Schulen und ein entscheidender Erfolgsindikator für unser Bildungssystem. Das SENTA-Programm leistet hierzu einen äußerst wertvollen Beitrag und gibt den Schulen bei der Erarbeitung ihrer Übergangskonzepte wichtige Impulse und Unterstützung. An dieser Schnittstelle ist die Verzahnung der Schulen mit der lokalen Wirtschaft von großer Bedeutung, von der alle Beteiligten und nicht zuletzt unsere Jugendlichen sehr stark profitieren. Deshalb ist es mir besonders wichtig, Schulen und Unternehmen zu ermutigen, sich zu öffnen, um partnerschaftlich diese Aufgabe anzugehen. Die SENTA-Schulen sind hierbei leuchtende Vorbilder“, sagte Kultusministerin Marion Schick.

Die Förderung umfasst sowohl eine finanzielle als auch eine ideelle Unterstützung. Neben Fördermitteln von bis zu 10.000 Euro pro Schule bietet SENTA zahlreiche Kontakt- und Lernmöglichkeiten. Ein umfangreiches Fortbildungsangebot für alle Schulleiter und Lehrer gibt zusätzliche Impulse. In Baden-Württemberg werden die meisten Schulen auch nach der Pilotphase die Zusammenarbeit im Kleeblatt fortführen und im SENTA-Forum der Robert Bosch Stiftung weiter fortgebildet.

Kontakt

Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
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