AcademiaNet
Internetportal für herausragende Wissenschaftlerinnen

AcademiaNet ist ein Internetportal mit über 2.000 Profilen exzellenter Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen aus ganz Europa. Das Portal wird auf Initiative der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft und Nature betrieben. Angesehene Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft benennen herausragende Forscherinnen für das Portal.

Gemeinsames Anliegen ist es, mit diesem Instrument herausragende Wissenschaftlerinnen ins Blickfeld derer zu rücken, die wissenschaftliche Gremien oder Führungspositionen besetzen, über Forschung berichten, Konferenzprogramme gestalten oder Experten bei Entscheidungen hinzuziehen wollen. Neben Recherchemöglichkeiten bietet das Internet-Portal auch redaktionelle Beiträge zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" und Erfolgsgeschichten rund um die Wissenschaftlerinnen der Datenbank.
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AcademiaNet

AcademiaNet-Portal feierte im November 2015 fünfjähriges Bestehen in Berlin. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnete den Festakt mit einer Grußbotschaft.

Bildergalerie

Max Lautenschläger
Launching-Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Moderatorin Dunja Hayali im November 2010 in Berlin
Max Lautenschläger
Angela Merkel bei ihrer Ansprache
Max Lautenschläger
Angela Merkel und Ingrid Hamm, Geschäftsführerin Robert Bosch Stiftung,  im Gespräch
Max Lautenschläger
v.l.: Markus Bossle, Geschäftsführer Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft, Dr. Ingrid Hamm, Dr. Angela Merkel und Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer Zeitverlag Gerd Bucerius.
Max Lautenschläger
Freischaltung des neuen Internetportals
Kirsten Harms, Regisseurin und ehemalige Intendantin der Deutschen Oper Berlin, spricht beim AcademiaNet-Dialogforum 2013
Das Podium diskutiert zu "No More Excuses! Why Europe’s Science Needs Women", Jubiläumsveranstaltung, 8. November 2015
Frauen sind in wissenschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nur 20 % der höchstdotierten Professuren sind EU-weit weiblich besetzt. In Deutschland ist der Anteil sogar noch geringer (15 %). Ähnliche Zahlen gelten für wichtige Gremien und Kommissionen, die über Preise, Berufungen und Fördergelder entscheiden. Amerikanische Studien fanden die Gründe hierfür unter anderem in der mangelnden Sichtbarkeit und Präsenz von Frauen in wichtigen, meistens männlich dominierten Netzwerken.

Bis in die Spitzen der wissenschaftlichen Institutionen ist man sich inzwischen einig, dass die geringe Zahl weiblicher Führungskräfte ein brachliegendes Potential bedeutet. Die Forschungseinrichtungen wünschen sich mehr Frauen in ihren Gremien oder in Führungspositionen. Es fehlen jedoch geeignete Instrumente, die diesen Prozess beschleunigen.

Die Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft stellen mit AcademiaNet ein solches Instrument bereit. Mit über 2.000 Profilen exzellenter Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen aus ganz Europa machen wir diese sichtbar und leicht zugänglich. Weitere Zielgruppen sind Journalisten und Konferenzorganisatoren auf der Suche nach ausgewiesenen Expertinnen.
Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft
Für die hohe Qualifikation der Forscherinnen stehen folgende Partner, die die Kandidatinnen für AcademiaNet auf der Basis gemeinsam definierter Auswahlkriterien benennen:
  • Academy of Finland
  • Académie des Sciences Morales et Politiques
  • Academy of Lisbon
  • acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
  • Biotechnology and Biological Sciences Research Council (BBSRC)
  • Catalan Institution for Research and Advanced Studies (ICREA)
  • Danish Council for Independent Research
  • Danish National Research Foundation (DNRF)
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Estonian Research Council
  • European Research Council (ERC)
  • European Molecular Biology Organisation (EMBO)
  • Foundation for Polish Science (FNP)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
  • FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich
  • Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren 
  • Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
  • Latvian Academy of Science
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG)
  • National Science Centre Poland
  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
  • Research Council of Norway
  • Research Foundation Flanders (FWO)
  • Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
  • Swedish Research Council
  • The Royal Society of Edinburgh
  • The Royal Irish Academy (RIA)
  • The Royal Spanish Academy of Sciences
  • Verband der Chemischen Industrie (VCI)
  • Verein Deutscher Ingenieure (VDI)
  • Volkswagenstiftung
  • Weizmann Institute of Science
  • Wellcome Trust
  • Wissenschaftsrat

Weitere ausgewählte europäische Partneroganisationen folgen.