Wie organisiert der Bischof seine Anwesenheit bei den Heiligen? Vorstellung mittelalterlicher Lebenswelten und Repräsentation
Koordinator: Dr. Irene Petrovic-Wettstädt, Da-Vinci-Campus Nauen gGmbH
Die erst seit kurzem durch Rückbau jahrelanger Fremdnutzungen als Bestandteil einer ehemaligen Bischofsresidenz restaurierte Burgkapelle Ziesar in Brandenburg bietet der archäologischen und regionalhistorischen Forschung Themen, die einen interdisziplinären Blick auf das Leben im Mittelalter ermöglichen. Die Kooperation greift diese Möglichkeiten auf und vermittelt Schülern sowohl Einblicke in mittelalterliche Lebens- und Glaubenswelten, als auch in aktuelle historische Forschung und Geschichtskultur.
Während der dreijährigen Projektlaufzeit nehmen drei Jahrgangsstufen zweier Gymnasien mit rund 180 Schülern pro Jahr, insgesamt also bis zu 540 Schüler teil.
Die jeweiligen Schuljahresdurchgänge beginnen mit einem Auftaktworkshop der beteiligten Lehrer, Wissenschaftler und studentischen Hilfskräfte, um Themen, Termine und Projektverlauf zu besprechen. Während einer ersten Exkursion nach Ziesar in das Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters informieren sich die Schüler über die konkreten Inhalte, lernen die Arbeitsmöglichkeiten in Bibliothek und Museum kennen und erarbeiten in vier Gruppen Hintergrundinformationen zu den Themen „Geistliches Leben im Mittelalter“, „Weltvorstellungen des Mittelalters“, „Repräsentation im Mittelalter“ und „Umsetzung von Repräsentation in Architektur“. Dabei werden sie von Wissenschaftlern, Lehrern und studentischen Hilfskräften begleitet, um sinnvolle Forschungsdesigns zu erstellen.
In selbstständiger dreimonatiger Gruppenarbeit vertiefen die Schüler einzelne Themen. Einführende Workshops zur Recherche, Paläographie und zum Umgang mit Quellen, die von Mitarbeitern des Museums geleitet werden, vermitteln das notwendige Handwerkszeug. Die Ergebnisse der Gruppenarbeit können in eine Facharbeit einfließen oder in anderer Form transferiert werden. Alle Ergebnisse werden im Rahmen eines Kongress schulintern präsentiert und prämiert, die besten Arbeiten werden im Museum in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Insgesamt bis zu 60 interessierte und engagierte Schüler können sich im Anschluss an diesen Projektteil um eine Teilnahme an einer sechstägigen Sommerschule in Ziesar bewerben. Projektpartner ist das Historische Institut der Universität Potsdam.
Die erst seit kurzem durch Rückbau jahrelanger Fremdnutzungen als Bestandteil einer ehemaligen Bischofsresidenz restaurierte Burgkapelle Ziesar in Brandenburg bietet der archäologischen und regionalhistorischen Forschung Themen, die einen interdisziplinären Blick auf das Leben im Mittelalter ermöglichen. Die Kooperation greift diese Möglichkeiten auf und vermittelt Schülern sowohl Einblicke in mittelalterliche Lebens- und Glaubenswelten, als auch in aktuelle historische Forschung und Geschichtskultur.
Während der dreijährigen Projektlaufzeit nehmen drei Jahrgangsstufen zweier Gymnasien mit rund 180 Schülern pro Jahr, insgesamt also bis zu 540 Schüler teil.
Die jeweiligen Schuljahresdurchgänge beginnen mit einem Auftaktworkshop der beteiligten Lehrer, Wissenschaftler und studentischen Hilfskräfte, um Themen, Termine und Projektverlauf zu besprechen. Während einer ersten Exkursion nach Ziesar in das Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters informieren sich die Schüler über die konkreten Inhalte, lernen die Arbeitsmöglichkeiten in Bibliothek und Museum kennen und erarbeiten in vier Gruppen Hintergrundinformationen zu den Themen „Geistliches Leben im Mittelalter“, „Weltvorstellungen des Mittelalters“, „Repräsentation im Mittelalter“ und „Umsetzung von Repräsentation in Architektur“. Dabei werden sie von Wissenschaftlern, Lehrern und studentischen Hilfskräften begleitet, um sinnvolle Forschungsdesigns zu erstellen.
In selbstständiger dreimonatiger Gruppenarbeit vertiefen die Schüler einzelne Themen. Einführende Workshops zur Recherche, Paläographie und zum Umgang mit Quellen, die von Mitarbeitern des Museums geleitet werden, vermitteln das notwendige Handwerkszeug. Die Ergebnisse der Gruppenarbeit können in eine Facharbeit einfließen oder in anderer Form transferiert werden. Alle Ergebnisse werden im Rahmen eines Kongress schulintern präsentiert und prämiert, die besten Arbeiten werden im Museum in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Insgesamt bis zu 60 interessierte und engagierte Schüler können sich im Anschluss an diesen Projektteil um eine Teilnahme an einer sechstägigen Sommerschule in Ziesar bewerben. Projektpartner ist das Historische Institut der Universität Potsdam.