„Technik zum Anfassen“ - Girls' Campus geht in die vierte Runde
Auftaktveranstaltung am 17. Juli 2010 im Bosch Haus Heidehof
Power Blubb, Minimaus und heißer Flitzer - so illustre Namen trugen die Schiffe der Regatta auf dem „Lake Bosch“ in Stuttgart. Der Wettbewerb der selbstgebauten Eigenkreationen war ein Highlight für die 35 ausgewählten Schülerinnen, die am 17. Juli den Auftakt von Girls' Campus feierten. Das Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH wendet sich an Schülerinnen der neunten Klasse an Gymnasien im Raum Stuttgart. Im Verlauf eines Schuljahres besuchen die Mädchen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und erhalten Einblicke in die Roboterforschung, Mechatronik, Solartechnologie und Akustikforschung.
„Wir wollen die jungen Frauen für Naturwissenschaften begeistern. Und damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, so Dr. Ingrid Wünning-Tschol, Leiterin des Bereichs „Wissenschaft und Forschung“ der Robert Bosch Stiftung. Frau Heidi Stock, Leiterin des Projekts Chancengleichheit bei der Robert Bosch GmbH, ergänzt: „Ob ihr später mal bei Bosch landet oder nicht - Ihr sollt Feuer fangen!“ Das scheint zu klappen: Eine aktuelle Befragung der Mädchen des zweiten Jahrgangs von Girls' Campus zeigt, dass 94 Prozent der teilnehmenden Mädchen Physik in der Oberstufe belegen. 58 Prozent haben Physik sogar zu ihrem vierstündigen Hauptfach gewählt.
Endlich raus aus der Streber-Ecke
Kerstin Roling ist eine der Teilnehmerinnen aus dem dritten Jahr von Girls' Campus und möchte nach der Schule Karriere in der Fahrzeugtechnik machen. Noch wichtiger war ihr aber die Zusammenarbeit und das Experimentieren mit den anderen Mädchen: „Ein Gemeinschaftsgefühl, wie man es selten findet!“ Und Schülerin Thien An Tran meint: “Endlich kommt man mal aus der Streber-Ecke raus!“ Girls' Campus steht ganz unter dem Motto „Technik zum Anfassen“ - ob Boote konstruieren, Roboter untersuchen oder mit Solarzellen hantieren. „Die Mädchen sollen sehen, was man mit technischem Wissen konkret anfangen kann“, so Wünning-Tschol. Bei einem Grillfest wurden die besten Konstruktionen der Regatta prämiert. Den Preis für das schönste Boot bekam der „heiße Flitzer“.
(Eva Dohlus, Juli 2010)
Power Blubb, Minimaus und heißer Flitzer - so illustre Namen trugen die Schiffe der Regatta auf dem „Lake Bosch“ in Stuttgart. Der Wettbewerb der selbstgebauten Eigenkreationen war ein Highlight für die 35 ausgewählten Schülerinnen, die am 17. Juli den Auftakt von Girls' Campus feierten. Das Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH wendet sich an Schülerinnen der neunten Klasse an Gymnasien im Raum Stuttgart. Im Verlauf eines Schuljahres besuchen die Mädchen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und erhalten Einblicke in die Roboterforschung, Mechatronik, Solartechnologie und Akustikforschung.
„Wir wollen die jungen Frauen für Naturwissenschaften begeistern. Und damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, so Dr. Ingrid Wünning-Tschol, Leiterin des Bereichs „Wissenschaft und Forschung“ der Robert Bosch Stiftung. Frau Heidi Stock, Leiterin des Projekts Chancengleichheit bei der Robert Bosch GmbH, ergänzt: „Ob ihr später mal bei Bosch landet oder nicht - Ihr sollt Feuer fangen!“ Das scheint zu klappen: Eine aktuelle Befragung der Mädchen des zweiten Jahrgangs von Girls' Campus zeigt, dass 94 Prozent der teilnehmenden Mädchen Physik in der Oberstufe belegen. 58 Prozent haben Physik sogar zu ihrem vierstündigen Hauptfach gewählt.
Endlich raus aus der Streber-Ecke
Kerstin Roling ist eine der Teilnehmerinnen aus dem dritten Jahr von Girls' Campus und möchte nach der Schule Karriere in der Fahrzeugtechnik machen. Noch wichtiger war ihr aber die Zusammenarbeit und das Experimentieren mit den anderen Mädchen: „Ein Gemeinschaftsgefühl, wie man es selten findet!“ Und Schülerin Thien An Tran meint: “Endlich kommt man mal aus der Streber-Ecke raus!“ Girls' Campus steht ganz unter dem Motto „Technik zum Anfassen“ - ob Boote konstruieren, Roboter untersuchen oder mit Solarzellen hantieren. „Die Mädchen sollen sehen, was man mit technischem Wissen konkret anfangen kann“, so Wünning-Tschol. Bei einem Grillfest wurden die besten Konstruktionen der Regatta prämiert. Den Preis für das schönste Boot bekam der „heiße Flitzer“.
(Eva Dohlus, Juli 2010)