Medieninitiative "Du hast die Macht"
Junge Menschen interessieren sich oft nur wenig oder gar nicht für Politik, die mit dem eigenen Leben wenige Berührungspunkte aufzuweisen scheint und oft undurchschaubar und abstrakt wirkt. Mit der Initiative wollen wir vor allem Jugendliche erreichen, die von den herkömmlichen Angeboten politischer Bildung nicht angesprochen werden, und sie anregen, sich stärker mit politischen Themen auseinanderzusetzen. Politische Bildung wird dabei über die Medien vermittelt, die Jugendliche intensiv nutzen: vor allem über das Internet und soziale Netzwerke.
Die Initiative wird zum Großteil von Jugendlichen selbst verwirklicht: Ein junges Redaktionsteam (Foto) baut eine Internetseite auf und setzt zusammen mit prominenten Jugendvorbildern relevante Inhalte um, die sie selbst ausgestalten. Diese Inhalte werden nach und nach auf der Onlineplattform als Schnittstelle für alle Projektaktivitäten im virtuellen und realen Raum eingespielt. So werden die Internetnutzer in kurzen Abständen mit immer wieder neuen, jugendgerecht aufbereiteten Inhalten und Beteiligungsmöglichkeiten zu politischen Themen konfrontiert. Eine begleitende PR-Kampagne trägt diese an die Öffentlichkeit.
Bei erfolgreichem Projektverlauf sollen die Projektergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wichtig ist dabei, Politiker mit den Anliegen der Jugendlichen zu konfrontieren sowie einen Ergebnistransfer mit Trägern der schulischen und außerschulischen politischen Jugendbildung anzuregen.
„Du hast die Macht“ ist eine in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung von UFA Film & TV Produktion entwickelte Medieninitiative zur Förderung von politischer Bildung Jugendlicher.
Die Initiative wird zum Großteil von Jugendlichen selbst verwirklicht: Ein junges Redaktionsteam (Foto) baut eine Internetseite auf und setzt zusammen mit prominenten Jugendvorbildern relevante Inhalte um, die sie selbst ausgestalten. Diese Inhalte werden nach und nach auf der Onlineplattform als Schnittstelle für alle Projektaktivitäten im virtuellen und realen Raum eingespielt. So werden die Internetnutzer in kurzen Abständen mit immer wieder neuen, jugendgerecht aufbereiteten Inhalten und Beteiligungsmöglichkeiten zu politischen Themen konfrontiert. Eine begleitende PR-Kampagne trägt diese an die Öffentlichkeit.
Bei erfolgreichem Projektverlauf sollen die Projektergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wichtig ist dabei, Politiker mit den Anliegen der Jugendlichen zu konfrontieren sowie einen Ergebnistransfer mit Trägern der schulischen und außerschulischen politischen Jugendbildung anzuregen.
„Du hast die Macht“ ist eine in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung von UFA Film & TV Produktion entwickelte Medieninitiative zur Förderung von politischer Bildung Jugendlicher.
Unser Partner
"Du hast die Macht" auf den Jugendmedientagen 2011 in Stuttgart
Redakteurin Anna Mauersberger berichtet:
Voll bepackt bis oben hin machten Elias, unser Kameramann, und ich uns auf den Weg nach Stuttgart. Mit im Gepäck: Banner, Flyer, Kamera, Stativ - und natürlich unsere mobile "Talk-Kiste" (eine Kiste, die auch als Tisch dienen kann und sonst vier bunt-bedruckte Klappstühle beherbergt), mit der wir auch sonst durch die Lande ziehen und junge Menschen zum Gespräch über politische Themen auffordern. Die Mission: Junge Medienmacher für unser Projekt zu gewinnen - und zwar am besten als Schreiberlinge oder Produzenten.
"Du hast die Macht" ist eine Online-Plattform für Jugendliche, die vor allem politikfernen jungen Menschen vermitteln möchte, dass Politik durchaus spannend sein kann und dass es sich lohnt, sich gesellschaftlich zu engagieren. Dass politisch sein "das neue Cool" ist, hatten die meisten Teilnehmer der Jugendmedientage in Stuttgart allerdings längst kapiert: Als ich zu Beginn unseres Erzählcafés am Freitag Vormittag die Frage stellte, wer im Raum sich denn für Politik interessiere, gingen ohne Ausnahme alle Hände hoch - und danach folgte eine Diskussion, die uns viele spannende Anregungen gebracht hat.
Vor einem kritischen, jungen Publikum bestehen
Ziel des Erzählcafés war es, gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden, wie man politische Themen einem jungen Publikum vermittelt, das sich eigentlich nicht dafür erwärmen kann. Die Ideen der jungen Teilnehmer waren äußerst vielfältig. Dass dieses Gespräch auch für uns so fruchtbar werden würde, hätten wir tatsächlich nicht erwartet! Umso mehr freuten wir uns, dass "Du hast die Macht" vor diesem kritischen, jungen Publikum bestehen konnte: Unsere Formate wurden gelobt, laut wurde über unsere Umfrage zum europäischen Rettungsschirm im Frankfurter Bankenviertel gelacht und der Vorschlag, sich doch aktiv an "Du hast die Macht" zu beteiligen, wurde mit eifrigem Nicken quittiert.
Ähnlich ging es auch am Nachmittag weiter. Unser Informationsstand im Foyer der Hochschule der Medien war nicht zu übersehen: Auf zwei Riesenleinwänden wurde in Dauerschleife Bewegtbildmaterial von "Du hast die Macht" übertragen, unsere "Blogger gesucht"-Flyer gingen weg wie warme Semmeln und selbst vor unserer aufgebauten Kamera bildeten sich kleine Warteschlangen. Dort nämlich sammelte Kameramann Elias die Fragen der Jugendlichen an die politische Elite ein - und zwar mit dem Versprechen, die Antworten darauf von der Politik einzufordern. Dass wollte sich die politisierte Jugend von Heute denn doch nicht entgehen lassen.
Video "Eure Fragen"
Redakteurin Anna Mauersberger berichtet:
Voll bepackt bis oben hin machten Elias, unser Kameramann, und ich uns auf den Weg nach Stuttgart. Mit im Gepäck: Banner, Flyer, Kamera, Stativ - und natürlich unsere mobile "Talk-Kiste" (eine Kiste, die auch als Tisch dienen kann und sonst vier bunt-bedruckte Klappstühle beherbergt), mit der wir auch sonst durch die Lande ziehen und junge Menschen zum Gespräch über politische Themen auffordern. Die Mission: Junge Medienmacher für unser Projekt zu gewinnen - und zwar am besten als Schreiberlinge oder Produzenten.
"Du hast die Macht" ist eine Online-Plattform für Jugendliche, die vor allem politikfernen jungen Menschen vermitteln möchte, dass Politik durchaus spannend sein kann und dass es sich lohnt, sich gesellschaftlich zu engagieren. Dass politisch sein "das neue Cool" ist, hatten die meisten Teilnehmer der Jugendmedientage in Stuttgart allerdings längst kapiert: Als ich zu Beginn unseres Erzählcafés am Freitag Vormittag die Frage stellte, wer im Raum sich denn für Politik interessiere, gingen ohne Ausnahme alle Hände hoch - und danach folgte eine Diskussion, die uns viele spannende Anregungen gebracht hat.
Vor einem kritischen, jungen Publikum bestehen
Ziel des Erzählcafés war es, gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden, wie man politische Themen einem jungen Publikum vermittelt, das sich eigentlich nicht dafür erwärmen kann. Die Ideen der jungen Teilnehmer waren äußerst vielfältig. Dass dieses Gespräch auch für uns so fruchtbar werden würde, hätten wir tatsächlich nicht erwartet! Umso mehr freuten wir uns, dass "Du hast die Macht" vor diesem kritischen, jungen Publikum bestehen konnte: Unsere Formate wurden gelobt, laut wurde über unsere Umfrage zum europäischen Rettungsschirm im Frankfurter Bankenviertel gelacht und der Vorschlag, sich doch aktiv an "Du hast die Macht" zu beteiligen, wurde mit eifrigem Nicken quittiert.
Ähnlich ging es auch am Nachmittag weiter. Unser Informationsstand im Foyer der Hochschule der Medien war nicht zu übersehen: Auf zwei Riesenleinwänden wurde in Dauerschleife Bewegtbildmaterial von "Du hast die Macht" übertragen, unsere "Blogger gesucht"-Flyer gingen weg wie warme Semmeln und selbst vor unserer aufgebauten Kamera bildeten sich kleine Warteschlangen. Dort nämlich sammelte Kameramann Elias die Fragen der Jugendlichen an die politische Elite ein - und zwar mit dem Versprechen, die Antworten darauf von der Politik einzufordern. Dass wollte sich die politisierte Jugend von Heute denn doch nicht entgehen lassen.
Video "Eure Fragen"
Mit einer fulminanten Abschlussveranstaltung endeten die Jugendmedientage - und damit auch der Auftritt von "Du hast die Macht". Für uns allerdings war dieser letzte Tag in gewisser Weise ein Anfang: der Anfang einer spannenden Zusammenarbeit mit jungen Leuten, die große Lust zeigten, an unserem Projekt mitzuwirken. Konstanze Scheidt, 18, warf ihr Gepäck im Anschluss sogar ohne zu zögern zu uns ins Auto: "Wenn ich schon mal die Möglichkeit habe, mich vor eine Kamera zu stellen, dann jetzt!", lachte die frisch gebackene Abiturientin und rauschte mit uns in die Stuttgarter Innenstadt, um dort eine Straßenumfrage zu drehen.
Wie sie ihre erste Moderation gemeistert hat, wie es mit den anderen jungen Medienmachern von den Jugendmedientagen 2011 weitergeht und wie es unserer kleinen Redaktion ansonsten in Berlin ergeht, ist nachzulesen auf:
Wie sie ihre erste Moderation gemeistert hat, wie es mit den anderen jungen Medienmachern von den Jugendmedientagen 2011 weitergeht und wie es unserer kleinen Redaktion ansonsten in Berlin ergeht, ist nachzulesen auf: