Pressemeldungen 2010
Pressemitteilung

Kiel ist Stadt der jungen Forscher 2011

Stuttgart/Gießen, 28. Mai 2010 - Im Endspurt um den Titel "Stadt der jungen Forscher 2011" hat sich Kiel gegen Jena und Karlsruhe durchgesetzt. Die drei nominierten Städte präsentierten ihre Konzepte heute abschließend vor einer Jury in Gießen, der Stadt der jungen Forscher 2010. "Alle drei Städte haben beeindruckende Konzepte vorgelegt und der Jury die Entscheidung sehr schwer gemacht. Kiel hat uns damit überzeugt, dass die Stadt Schulen aller Schulformen aktiv einbindet und ein breites Netzwerk aus Kommune, Wissenschaft, Schule und Wirtschaft hinter dem Projekt steht“, sagt Atje Drexler, stellvertretende Leiterin des Bereichs Wissenschaft und Forschung der Robert Bosch Stiftung bei der Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft!" in Gießen. Zum dritten Mal verleihen Körber-Stiftung, Robert Bosch Stiftung und Deutsche Telekom Stiftung die mit bis zu 65 000 Euro dotierte Auszeichnung. Sie fördern damit Städte, die gemeinsam mit Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorbildlich Kinder und Jugendliche für Wissenschaft begeistern und ihr Engagement auf diesem Feld intensivieren möchten. 12 Städte hatten sich beworben, "Stadt der jungen Forscher 2011" zu werden. Die nächste Ausschreibung und Suche nach der "Stadt der jungen Forscher 2012" beginnt im Herbst 2010.

Das Motto "Mit dem Forschungsschiff auf Expedition durch Kieler Schulen" prägt die Stadt der jungen Forscher Kiel 2011. Gemeinsame Projekte von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern stehen im Zentrum des Jahres. Erfahrene Projektlotsen aus Schule und Wissenschaft vermitteln neue Partner und motivieren andere, Kooperationen einzugehen. Das Wissenschaftsfestival im Sommer bringt die Ergebnisse der Projekte mitten in die Stadt - zum Erleben und Anfassen für alle.

Die Auszeichnung "Stadt der jungen Forscher" prämiert neben Kooperationsprojekten auch ein gelungenes Konzept für ein Wissenschaftsfestival in der Gewinnerstadt, bei dem Schulen und Einrichtungen ihre Vorhaben öffentlichkeitswirksam präsentieren. Wenn es Kiel gelingt, für das Projekt zusätzliche Sponsorengelder einzuwerben, erhöhen die Stiftungen die Fördersumme von 50 000 Euro um weitere 15 000 Euro.

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Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
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