Die Nominierten 2010
Die Kandidaten für den Preis “Schule trifft Wissenschaft” 2010:
(Sortiert nach Bundesland)
(Sortiert nach Bundesland)
Sprungbrett
Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döbenitz / TU Berlin
Für kurze Zeit selbst Wissenschaftler sein - für die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Marie-Curie-Gymnasiums kein Problem. Während eines 14tägigen Hochschulpraktikums besuchen sie Vorträge und arbeiten dirket in einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Berlin mit. Eigene Veranstaltungen in technischen Fächern für Mädchen runden das Programm ab. In der 12. Klasse nutzen die Schülerinnen und Schüler ihr so gewonnenes Wissen für eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die sie unter Betreuung von erfahrenen Wissenschaftlern durchführen.
Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döbenitz / TU Berlin
Für kurze Zeit selbst Wissenschaftler sein - für die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Marie-Curie-Gymnasiums kein Problem. Während eines 14tägigen Hochschulpraktikums besuchen sie Vorträge und arbeiten dirket in einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Berlin mit. Eigene Veranstaltungen in technischen Fächern für Mädchen runden das Programm ab. In der 12. Klasse nutzen die Schülerinnen und Schüler ihr so gewonnenes Wissen für eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die sie unter Betreuung von erfahrenen Wissenschaftlern durchführen.
Pingos - Spuren der Eiszeit
Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens / Utrecht University
Pingos sind rundliche, isolierte Hügel, die während der letzten Eiszeit dadurch entstanden sind, dass eine Eislinse ins Erdreich eingeschlossen wurde und dieses abgehoben hat. Schüler der Mittel- und Oberstufe am Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens untersuchen solche Hügel in der Umgebung ihrer Stadt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Utrecht und dem Archäologischen Dienst der ostfriesischen Landschaft erforschen sie die Entstehung, Geologie und die botanische Struktur der ostfriesischen Pingos.
Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens / Utrecht University
Pingos sind rundliche, isolierte Hügel, die während der letzten Eiszeit dadurch entstanden sind, dass eine Eislinse ins Erdreich eingeschlossen wurde und dieses abgehoben hat. Schüler der Mittel- und Oberstufe am Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens untersuchen solche Hügel in der Umgebung ihrer Stadt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Utrecht und dem Archäologischen Dienst der ostfriesischen Landschaft erforschen sie die Entstehung, Geologie und die botanische Struktur der ostfriesischen Pingos.
Oldenburger Nano-Labor für Schüler
Altes Gymnasium Oldenburg / Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
Wenn Kleines groß rauskommt - dann waren die Schüler zweier Gymnasien in Oldenburg am Werk. Gemeinsam mit Physikprofessoren und Studenten der Universität Oldenburg haben die Forscher von morgen ein Rastertunnelmikroskop aufgebaut und in Betrieb genommen. Geplant ist anschließend die Einrichtung eines Schülerlabors zur Nanotechnologie. In dem Labor lernen Schüler der Klassen
8 - 12 auch von benachbarten Schulen moderne Untersuchungsmethoden und Verfahren im Grenzbereich zwischen Chemie und Physik kennen.
Altes Gymnasium Oldenburg / Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
Wenn Kleines groß rauskommt - dann waren die Schüler zweier Gymnasien in Oldenburg am Werk. Gemeinsam mit Physikprofessoren und Studenten der Universität Oldenburg haben die Forscher von morgen ein Rastertunnelmikroskop aufgebaut und in Betrieb genommen. Geplant ist anschließend die Einrichtung eines Schülerlabors zur Nanotechnologie. In dem Labor lernen Schüler der Klassen
8 - 12 auch von benachbarten Schulen moderne Untersuchungsmethoden und Verfahren im Grenzbereich zwischen Chemie und Physik kennen.
Astrophysik enger Doppelsterne
Max-Planck-Gymnasium Göttingen / Georg-August-Universität Göttingen
Wie steuert man aus Göttingen ein Teleskop in Texas? Über das Internet.
Schüler des Max-Planck-Gymnasiums und des Felix-Klein-Gymnasiums führen mit Hilfe des online-gesteuerten Teleskops eigenständig astronomische Beobachtungen durch. Sie werten ihre Daten aus und analysieren diese - dabei wählen sie selbst die wissenschaftlichen Methoden, die für die Untersuchung ihrer Fragestellung am besten geeignet sind. Die Schüler haben ihre Daten bereits in der angesehenen Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht und wirken so in der aktuellen Forschung mit.
Max-Planck-Gymnasium Göttingen / Georg-August-Universität Göttingen
Wie steuert man aus Göttingen ein Teleskop in Texas? Über das Internet.
Schüler des Max-Planck-Gymnasiums und des Felix-Klein-Gymnasiums führen mit Hilfe des online-gesteuerten Teleskops eigenständig astronomische Beobachtungen durch. Sie werten ihre Daten aus und analysieren diese - dabei wählen sie selbst die wissenschaftlichen Methoden, die für die Untersuchung ihrer Fragestellung am besten geeignet sind. Die Schüler haben ihre Daten bereits in der angesehenen Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht und wirken so in der aktuellen Forschung mit.
Aerodynamik
Carl-Friedrich-Gauß-Schule Friedland - Groß Schneen / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Fliegend forschen - diese Möglichkeit haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 - 10 der Carl-Friedrich-Gauß Schule. Zuerst experimentieren sie mit Wissenschaftlern des DLR zu Fragestellungen der "Aerodynamik - Physik des Fliegens" und stellen eigene Beobachtungen und Untersuchungen an. Anschließend erproben sie ihre Modellversuche im Labor durch praktisches Experimentieren im Segelflugzeug der Luftsportvereinigung Göttingen.
Carl-Friedrich-Gauß-Schule Friedland - Groß Schneen / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Fliegend forschen - diese Möglichkeit haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 - 10 der Carl-Friedrich-Gauß Schule. Zuerst experimentieren sie mit Wissenschaftlern des DLR zu Fragestellungen der "Aerodynamik - Physik des Fliegens" und stellen eigene Beobachtungen und Untersuchungen an. Anschließend erproben sie ihre Modellversuche im Labor durch praktisches Experimentieren im Segelflugzeug der Luftsportvereinigung Göttingen.
Moos- und Nematoden AG
Mariengymnasium Werl / Universität Bielefeld
Die genetische Katalogisierung von Nematoden, im Moos lebende Organismen, ist das Ziel dieses Projekts, das an zwei Jahrgangsstufen ansetzt: Schüler der Klasse 7 untersuchen das Ökosystem von Moos. Sie finden heraus, welche Beziehung zwischen den einzelnen Moos-Bewohnern bestehen und suchen Antworten auf die Frage "Wer frisst wen?". Während dieser Arbeit werden Nematoden isoliert, eine im Moos häufig vorkommende Organismengruppe. Auf dieser Vorarbeit der Siebklässler basieren die Experimente der Schüler der 12. Klasse, die den genetischen Charakter der Nematodenarten im Moos bestimmen - eine Arbeit, die in der genetischen Forschung bisher noch nicht vollständig ist. Durch die eigene Arbeit tragen die Schüler so gemeinsam zu einer genetischen Katalogisierung der Moos-Nematoden in der biologischen Forschung bei.
Mariengymnasium Werl / Universität Bielefeld
Die genetische Katalogisierung von Nematoden, im Moos lebende Organismen, ist das Ziel dieses Projekts, das an zwei Jahrgangsstufen ansetzt: Schüler der Klasse 7 untersuchen das Ökosystem von Moos. Sie finden heraus, welche Beziehung zwischen den einzelnen Moos-Bewohnern bestehen und suchen Antworten auf die Frage "Wer frisst wen?". Während dieser Arbeit werden Nematoden isoliert, eine im Moos häufig vorkommende Organismengruppe. Auf dieser Vorarbeit der Siebklässler basieren die Experimente der Schüler der 12. Klasse, die den genetischen Charakter der Nematodenarten im Moos bestimmen - eine Arbeit, die in der genetischen Forschung bisher noch nicht vollständig ist. Durch die eigene Arbeit tragen die Schüler so gemeinsam zu einer genetischen Katalogisierung der Moos-Nematoden in der biologischen Forschung bei.
GRIPS: Goethe-University Research Integration Program Simmern
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern / Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Zur medizinischen Grundlagenforschung beitragen - das können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern. Die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit fließen in ein konkretes, aktuelles Forschungsprojekt der Universität Frankfurt am Main ein: "Wundheilung: die Rolle von Makrophagen in der gestörten Geweberegenaration". Besonders engagierte Schüler kommen durch ihre individuelle Mitarbeit und übergreifende Ausbildungsmodule (Vortragsreihen, Laborpraktika) in Kontakt mit wissenschaftlichen Arbeitsprozessen. Eine Lehrerfortbildung begleitet das Schülerprojekt und sorgt für Nachhaltigkeit in der Projektarbeit.
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern / Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Zur medizinischen Grundlagenforschung beitragen - das können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern. Die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit fließen in ein konkretes, aktuelles Forschungsprojekt der Universität Frankfurt am Main ein: "Wundheilung: die Rolle von Makrophagen in der gestörten Geweberegenaration". Besonders engagierte Schüler kommen durch ihre individuelle Mitarbeit und übergreifende Ausbildungsmodule (Vortragsreihen, Laborpraktika) in Kontakt mit wissenschaftlichen Arbeitsprozessen. Eine Lehrerfortbildung begleitet das Schülerprojekt und sorgt für Nachhaltigkeit in der Projektarbeit.
Schüler [U]nternehmen Forschung - Physics Meet Carbon Cycle Science
Otto-Schott-Gymnasium Jena / MPI für Biogeochemie
Wie lässt sich Licht für die Klimaforschung nutzen? Zur Beantwortung dieser Frage ist der Forschergeist der Schüler gefragt. Zwei Gymnasien aus Jena (Otto-Schott-Gymnasium und Carl-Zeiss-Gymnasium) arbeiten zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie und dem Technologie- und Innovationspark Jena GmbH, um die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 12 an die naturwissenschaftliche Forschung heranzuführen. In den zwei Projektsäulen Physics und Carbon Cycle Science lernen die Schüler einerseits das Phänomen Licht und dessen Nutzung in der Optik und Photonik kennen und messen andererseits Treibhausgase, um die Zusammenhänge zwischen Kohlenstoffhaushalt und Klimawandel zu erforschen.
Otto-Schott-Gymnasium Jena / MPI für Biogeochemie
Wie lässt sich Licht für die Klimaforschung nutzen? Zur Beantwortung dieser Frage ist der Forschergeist der Schüler gefragt. Zwei Gymnasien aus Jena (Otto-Schott-Gymnasium und Carl-Zeiss-Gymnasium) arbeiten zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie und dem Technologie- und Innovationspark Jena GmbH, um die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 12 an die naturwissenschaftliche Forschung heranzuführen. In den zwei Projektsäulen Physics und Carbon Cycle Science lernen die Schüler einerseits das Phänomen Licht und dessen Nutzung in der Optik und Photonik kennen und messen andererseits Treibhausgase, um die Zusammenhänge zwischen Kohlenstoffhaushalt und Klimawandel zu erforschen.