Pressemeldungen 2010
Pressemitteilung

Einmalige Chance für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Robert Bosch Stiftung schreibt „Fast Track“ zum vierten Mal aus

Stuttgart, 21. April 2010 - In Spitzenpositionen der Wissenschaft sind Frauen in Deutschland bisher noch immer die Ausnahme. Um diesen Zustand zu ändern, ist es entscheidend, dass ambitionierte Forscherinnen ihre Karriere rechtzeitig und strategisch planen. Die Robert Bosch Stiftung hat daher für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen ein individuell zugeschnittenes Programm entwickelt: „Fast Track“ wird jetzt zum vierten Mal ausgeschrieben - diesmal für Frauen aus den Geisteswissenschaften.

Bewerbungsschluss ist der 02. Juni 2010.

„Fast Track“ will vielversprechende Wissenschaftlerinnen „auf die Überholspur“ führen und dazu ermutigen, sich für eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe zu qualifizieren. "Mit Fast Track wollen wir jungen motivierten Nachwuchswissenschaftlerinnen Mut machen, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen und eine Karriere in der Wissenschaft anzustreben", erläutert Prof. Dr. Jutta Limbach, Vorsitzende des Beirats "Frauen in der Wissenschaft".

Um als Professorin oder Direktorin eines Forschungsinstituts zu reüssieren, bedarf es neben wissenschaftlicher Exzellenz weiterer Kompetenzen, die in der Ausbildung kaum vermittelt werden. Daher ist zum Beispiel Mitarbeiterführung ein Schwerpunkt des zweijährigen Intensivprogramms. In vier Wochenendseminaren werden ergänzend auch ein perfekter Auftritt, Durchsetzungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick trainiert. Darüber hinaus haben die Stipendiatinnen Gelegenheit, im Gespräch mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ihre Karrierepläne zu entwickeln. Ein Stipendium in Höhe von insgesamt 4.800 Euro für karrierefördernde Maßnahmen wie Sprachkurse, Coaching, Konferenzteilnahmen oder Kinderbetreuung rundet das Angebot ab.

Bewerben können sich promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen aus sprach- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen wie z. B. Geschichte, Philosophie, Theologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik oder Klassische Philologie. Sie sollten neben exzellenten Studienleistungen und einer sehr guten Promotion über zwei bis vier Jahre Berufserfahrung verfügen und in einschlägigen Fachpublikationen veröffentlicht haben. Die Endauswahl treffen Mitglieder des Beirats und der Jury „Frauen in der Wissenschaft“ unter Vorsitz von Prof. Dr. Jutta Limbach.

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Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
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