Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung

Abbas Khider

Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2010

1973 in Bagdad, Irak, geboren. Mit 19 Jahren ist er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet worden. Nach seiner Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als „illegaler“ Flüchtling in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt Abbas Khider in Deutschland, studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in München und veröffentlichte Gedichte. Seit 2010 ist er Mitglied des PEN. Abbas Khider lebt und arbeitet in Berlin.
Abbas Khider erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderen das Alfred-Döblin-Stipendium 2009, ein Arbeitsstipendium des deutschen Literaturfonds und eine Ehrenurkunde für Literatur der irakischen Gesellschaft für Kulturförderung (I.C.S.A.) 2010, das Villa Aurora-Stipendium 2011 sowie das London-Stipendium 2013. Er konnte 2013 mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und als Literatur-Stipendiat im Künstlerhaus Edenkoben arbeiten, zudem wurde er mit dem Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil der Stadt Heidelberg ausgezeichnet.

Auszeichnungen:
Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil, 2013
Nelly-Sachs-Preis und Melusine-Huss-Preis, 2013
Spycher-Literaturpreis, 2016

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Bücher

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Ohrfeige.
Roman. C. Hanser Verlag, München 2016

Brief in die Auberginenrepublik.
Roman. Edition Nautilus, Hamburg 2013

Die Orangen des Präsidenten.
Edition Nautilus, Hamburg 2011

Der falsche Inder.
Roman. Edition Nautilus, Hamburg 2008

»Massaker im Hausgarten«.
Gedicht. In: Khalid Al-Maaly (Hrsg.), Rückkehr aus dem Krieg. Eine Anthologie zeitgenössischer Lyrik aus dem Irak.  Kirsten Gutke Verlag, Köln/Frankfurt am Main 2008

Kontakt für Lesungen

Nautilus Verlag
Telefon 040 / 721 35 36