Lernort Stadion - Politische Bildung an Lernzentren in Fußballstadien
Auszeichnung für "Lernort Stadion"
Das Projekt "Lernort Stadion" der Robert Bosch Stiftung und der Bundesliga-Stiftung ist Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb "365 Orte im Land der Ideen". Das Lernzentrum@Hertha BSC Berlin erhielt die Auszeichnung am 18. September stellvertretend für bundesweit zwölf Lernzentren
Die Projektidee
Die Fußballbegeisterung von Jugendlichen für Bildungsangebote nutzen - das ist die Idee des Lernorts Fußballstadion, ausgehend vom englischen Vorbild der „Study Support Center“. Seit 2010 fördert die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bundesliga-Stiftung Lernzentren zur politischen Bildung. Mit dabei sind die Standorte Dortmund, Bochum, Bremen, Berlin, Bielefeld, Gelsenkirchen, Frankfurt, Dresden, Rostock, Braunschweig, Nürnberg und Kaiserslautern/Saarbrücken.
Zielgruppe der Lernzentren sind Schülerinnen und Schüler, v.a. von Hauptschulen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn, sowie fußballbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene aus der Fanszene. Der Reiz des Stadions soll besonders die Jugendlichen ansprechen, die von traditionellen Bildungsangeboten nur selten erreicht werden.
Audio-Slideshow: Die Lernzentren in NRW
Fotos: Theodor Barth, Musik: Soccer meets Learning Bochum
Zielgruppe der Lernzentren sind Schülerinnen und Schüler, v.a. von Hauptschulen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn, sowie fußballbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene aus der Fanszene. Der Reiz des Stadions soll besonders die Jugendlichen ansprechen, die von traditionellen Bildungsangeboten nur selten erreicht werden.
Audio-Slideshow: Die Lernzentren in NRW
Fotos: Theodor Barth, Musik: Soccer meets Learning Bochum
- Mit dem Projekt Lernort Stadion wird die Faszination des Fußballs genutzt, um Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund für politische Bildungsthemen zu interessieren und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
- Über niedrigschwellige, handlungs- und lebensweltorientierte Angebote werden bildungsferne und sozial benachteiligte Jugendliche erreicht.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf politischer Bildung: In Workshops und Projekttagen setzen sich die Teilnehmer mit Themen wie Gewalt, Rassismus, Homophobie, Diskriminierung und Vorurteilshandeln, aber auch ihren persönlichen Rechten, Integrations- und Partizipationsmöglichkeiten auseinander.
- Die Arbeit in den Lernzentren sensibilisiert die teilnehmenden Jugendlichen für gesellschaftspolitische Fragestellungen und unterstützt sie dabei, Verantwortung für sich und in der Gesellschaft wahrzunehmen.
Besuch im Dortmunder Stadion
Die Bundesliga-Stiftung
Seit Mai 2010 ist die Bundesliga-Stiftung Kooperationspartner der Robert Bosch Stiftung im Projekt „Lernort Stadion“.
Die Stiftung mit Sitz in Frankfurt a. M. wurde 2009 vom Ligaverband e.V. und der DFL Deutsche Fußball Liga ins Leben gerufen. Sie nimmt die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs wahr und nutzt die große Kraft des Fußballs, um bessere Chancen für Kinder, Menschen mit Behinderung und Sportler anderer Sportarten zu schaffen sowie Integration und Gewaltprävention zu fördern.
„Die Bundesliga hat eine enorme Anziehungskraft. Diese nutzen wir, um gerade Jugendliche und junge Erwachsene aus sozialschwachen Familien zu außerschulischen Bildungsangeboten zu motivieren. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die Einbindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, erklärt Tom Bender, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung.
Seit Mai 2010 ist die Bundesliga-Stiftung Kooperationspartner der Robert Bosch Stiftung im Projekt „Lernort Stadion“.
Die Stiftung mit Sitz in Frankfurt a. M. wurde 2009 vom Ligaverband e.V. und der DFL Deutsche Fußball Liga ins Leben gerufen. Sie nimmt die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs wahr und nutzt die große Kraft des Fußballs, um bessere Chancen für Kinder, Menschen mit Behinderung und Sportler anderer Sportarten zu schaffen sowie Integration und Gewaltprävention zu fördern.
„Die Bundesliga hat eine enorme Anziehungskraft. Diese nutzen wir, um gerade Jugendliche und junge Erwachsene aus sozialschwachen Familien zu außerschulischen Bildungsangeboten zu motivieren. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die Einbindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, erklärt Tom Bender, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung.
Bildergalerie
12. Lernzentrum in Braunschweig eröffnet
Anstoß für die FanHochSchule Braunschweig: Das Fanprojekt Braunschweig hat gemeinsam mit dem AWO Kreisverband Braunschweig e.V. sein Lernzentrum für politische Bildung eröffnet.
Die Angebote der FanHochSchule im EINTRACHT-STADION richten sich hauptsächlich an Jugendliche der Klassenstufe sieben bis zehn, aber auch an junge Erwachsene. In sogenannten "Trainingslagern" setzen sich die Teilnehmer mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen wie Diskriminierung, Rassismus und Toleranz auseinander und reflektieren eigene Haltungen.
Ein besonderer Programmteil ist die Spieltagsbegleitung: In Kleingruppen verfolgen die Jugendlichen unterschiedliche Aspekte eines Spieltags - von der Medienarbeit über Fanverhalten und Polizeieinsätze bis hin zu Berufen im Stadion - und sind dabei ganz nah am Geschehen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen verarbeiten sie mit der Unterstützung von Medienprofis zu einer eigenen Radiosendung.
Anstoß für die FanHochSchule Braunschweig: Das Fanprojekt Braunschweig hat gemeinsam mit dem AWO Kreisverband Braunschweig e.V. sein Lernzentrum für politische Bildung eröffnet.
Die Angebote der FanHochSchule im EINTRACHT-STADION richten sich hauptsächlich an Jugendliche der Klassenstufe sieben bis zehn, aber auch an junge Erwachsene. In sogenannten "Trainingslagern" setzen sich die Teilnehmer mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen wie Diskriminierung, Rassismus und Toleranz auseinander und reflektieren eigene Haltungen.
Ein besonderer Programmteil ist die Spieltagsbegleitung: In Kleingruppen verfolgen die Jugendlichen unterschiedliche Aspekte eines Spieltags - von der Medienarbeit über Fanverhalten und Polizeieinsätze bis hin zu Berufen im Stadion - und sind dabei ganz nah am Geschehen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen verarbeiten sie mit der Unterstützung von Medienprofis zu einer eigenen Radiosendung.