Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg
für Nachwuchsführungskräfte im öffentlichen Sektor aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, der Türkei und der Ukraine
11. September - 7. Oktober 2011 in Berlin, Breslau und Warschau
Thema: Management und Kommunikation in Gesellschaft, Verwaltung und Politik
11. September - 7. Oktober 2011 in Berlin, Breslau und Warschau
Thema: Management und Kommunikation in Gesellschaft, Verwaltung und Politik
Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg
Das Kolleg qualifiziert die nächste Generation von Führungskräften aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, der Türkei und der Ukraine im Bereich Good Governance weiter und unterstützt so verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im öffentlichen Sektor dieser Länder.
Durch das Kolleg vertiefen künftige Entscheider ihr Wissen über politische Zusammenhänge und internationale Zusammenarbeit. Sie treffen auf Experten aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland und der EU und werden in Seminaren weitergebildet. Durch die Begegnung wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch in einem gemeinsamen Europa ermöglicht.
Unterstützt werden sie dabei durch den Kollegdirektor Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., der die Teilnehmer durch das Kolleg begleitet.
Das Kolleg ermöglicht den Teilnehmern, ein eigenes Projekt in den Bereichen Management und Kommunikation zu entwickeln und umzusetzen, das sich direkt auf ihre Arbeit bezieht und für ihre Heimatinstitution von Nutzen ist. Bei der Bewerbung wird eine Projektskizze eingereicht. Während des Kollegs konkretisieren die Teilnehmer das Projekt und werden dabei von einem erfahrenen Mentor aus dem Umfeld der DGAP begleitet. Im Anschluss setzt der Teilnehmer das Projekt im Heimatland um.
Das Kolleg wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. und der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin durchgeführt.
Die Arbeitssprache des Kollegs ist Deutsch.
Das Kolleg qualifiziert die nächste Generation von Führungskräften aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, der Türkei und der Ukraine im Bereich Good Governance weiter und unterstützt so verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im öffentlichen Sektor dieser Länder.
Durch das Kolleg vertiefen künftige Entscheider ihr Wissen über politische Zusammenhänge und internationale Zusammenarbeit. Sie treffen auf Experten aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland und der EU und werden in Seminaren weitergebildet. Durch die Begegnung wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch in einem gemeinsamen Europa ermöglicht.
Unterstützt werden sie dabei durch den Kollegdirektor Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., der die Teilnehmer durch das Kolleg begleitet.
Das Kolleg ermöglicht den Teilnehmern, ein eigenes Projekt in den Bereichen Management und Kommunikation zu entwickeln und umzusetzen, das sich direkt auf ihre Arbeit bezieht und für ihre Heimatinstitution von Nutzen ist. Bei der Bewerbung wird eine Projektskizze eingereicht. Während des Kollegs konkretisieren die Teilnehmer das Projekt und werden dabei von einem erfahrenen Mentor aus dem Umfeld der DGAP begleitet. Im Anschluss setzt der Teilnehmer das Projekt im Heimatland um.
Das Kolleg wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. und der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin durchgeführt.
Die Arbeitssprache des Kollegs ist Deutsch.
Jahresablauf
Das Kolleg findet vom 11. September bis 7. Oktober 2011 in Berlin, Breslau und Warschau statt. Vor dem Kolleg können die Teilnehmer bei Bedarf an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teilnehmen. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt von Oktober 2011 bis August 2012. Die Teilnehmer werden zu Beginn des nächsten Kollegs 2012 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Kolleginhalte
Das Kolleg findet vom 11. September bis 7. Oktober 2011 in Berlin, Breslau und Warschau statt. Vor dem Kolleg können die Teilnehmer bei Bedarf an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teilnehmen. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt von Oktober 2011 bis August 2012. Die Teilnehmer werden zu Beginn des nächsten Kollegs 2012 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Kolleginhalte
- Vorstellung und Diskussion der Projektskizzen
- Diskussionen, Hintergrundgespräche und Kontaktbesuche in Berlin zum Kollegthema
- Treffen mit dem Kollegdirektor und dem Mentor
- Fortbildungen mit der Hertie School of Governance zum Thema Good Governance
- Informations- und Kontaktreise nach Polen organisiert gemeinsam mit Alumni des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs inkl. Treffen mit polnischen Experten und Politikern
- Teambuilding-Aktivitäten
Carl Friedrich Goerdeler
Der Verwaltungsjurist Carl Friedrich Goerdeler war von 1930 bis 1936 als Oberbürgermeister von Leipzig eines der wenigen großstädtischen Stadtoberhäupter in Deutschland ohne NSDAP-Parteimitgliedschaft.
Nach seinem Rücktritt wurde er Verbindungsmann der Firma Bosch zu den Berliner Behörden. Erst diese Anstellung durch Robert Bosch ermöglichte ihm seine Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime.
Als Mitbegründer des zivilen Widerstandskreises gegen das NS-Regime entwarf Goerdeler in seinen Denkschriften verfassungspolitische Neuordnungen sowie Pläne für eine Europäische Union.
Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Goerdeler, der als neuer Reichskanzler vorgesehen war, als „Verräter“ und „politischer Kriegsspion“ am 2. Februar 1945 in Berlin hingerichtet.
Der Verwaltungsjurist Carl Friedrich Goerdeler war von 1930 bis 1936 als Oberbürgermeister von Leipzig eines der wenigen großstädtischen Stadtoberhäupter in Deutschland ohne NSDAP-Parteimitgliedschaft.
Nach seinem Rücktritt wurde er Verbindungsmann der Firma Bosch zu den Berliner Behörden. Erst diese Anstellung durch Robert Bosch ermöglichte ihm seine Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime.
Als Mitbegründer des zivilen Widerstandskreises gegen das NS-Regime entwarf Goerdeler in seinen Denkschriften verfassungspolitische Neuordnungen sowie Pläne für eine Europäische Union.
Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Goerdeler, der als neuer Reichskanzler vorgesehen war, als „Verräter“ und „politischer Kriegsspion“ am 2. Februar 1945 in Berlin hingerichtet.
Ausschreibung
Zur Zeit sind keine Bewerbungen möglich.
Informationen zur Ausschreibung für das Programmjahr 2012 finden Sie hier ab November 2011.
Zur Zeit sind keine Bewerbungen möglich.
Informationen zur Ausschreibung für das Programmjahr 2012 finden Sie hier ab November 2011.
Weitere Informationen
Ansprechpartnerin
Marie-Lena May
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP)
Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Rauchstraße 17/18
10787 Berlin
Telefon +49 (0)30 25 42 31-13
Telefax +49 (0)30 25 42 31-16
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP)
Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Rauchstraße 17/18
10787 Berlin
Telefon +49 (0)30 25 42 31-13
Telefax +49 (0)30 25 42 31-16