Pressemitteilung
Verleihung des Hans-Walz-Förderpreises für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte
Stuttgart, 30. November 2009 - Der mit insgesamt 1500 Euro dotierte Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte 2009 geht an die Ärztin Dr. Inge Christine Heinz und an den aus Toronto stammenden Homöopathen Douglas W. Smith. Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung vergibt den international ausgelobten Preis seit 2003 mit dem Ziel, die Forschung zur Homöopathiegeschichte außerhalb des Instituts zu fördern und herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet zu würdigen. Am 4. Dezember 2009 verleiht das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung den Hans-Walz-Förderpreis in feierlichem Rahmen.
Inge Christine Heinz analysierte in ihrer Arbeit das Arzt-Patientenverhältnis zwischen Prinzessin Luise von Preußen (1799-1882) und Samuel Hahnemann in den Jahren 1829 bis 1835. Der zweite Preisträger Douglas W. Smith arbeitete über eine Familie von homöopathischen Laienpraktikern in Hastings County, Kanada, und stellte auf der Basis zahlreicher archivalischer Quellen deren medizinische Praxis von 1859 bis 1955 dar.
Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird. Hans Walz (1883-1974) war enger Mitarbeiter von Robert Bosch d. Ä. und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus GmbH. Er hat sich zeitlebens beruflich und persönlich für die Homöopathie eingesetzt.
Inge Christine Heinz analysierte in ihrer Arbeit das Arzt-Patientenverhältnis zwischen Prinzessin Luise von Preußen (1799-1882) und Samuel Hahnemann in den Jahren 1829 bis 1835. Der zweite Preisträger Douglas W. Smith arbeitete über eine Familie von homöopathischen Laienpraktikern in Hastings County, Kanada, und stellte auf der Basis zahlreicher archivalischer Quellen deren medizinische Praxis von 1859 bis 1955 dar.
Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird. Hans Walz (1883-1974) war enger Mitarbeiter von Robert Bosch d. Ä. und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Aufsichtsratsmitglied der Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus GmbH. Er hat sich zeitlebens beruflich und persönlich für die Homöopathie eingesetzt.
Institut für Geschichte der Medizin
Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) mit Sitz in Stuttgart ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Zum IGM gehören eine Forschungsbibliothek mit mehr als 40.000 Bänden, ein Homöopathiearchiv, das u.a. den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen aufbewahrt.
Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) mit Sitz in Stuttgart ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Zum IGM gehören eine Forschungsbibliothek mit mehr als 40.000 Bänden, ein Homöopathiearchiv, das u.a. den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen aufbewahrt.
Kontakt
Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
Telefon 0711 46084-29
Telefax 0711 46084-96
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