Jugend und Demokratie

Die Vermittlung politischer Bildung ist ein gesellschaftlich höchst relevantes Thema: Die geringe Wahlbeteiligung, gerade bei jungen Menschen, und Umfragen wie die Shell-Studie machen deutlich, dass sich viele Jugendliche nicht für (Partei-)Politik interessieren. Sie spüren eine Distanz zwischen der eigenen Lebenswelt und dem politischen System, glauben, auf dieses System keinen Einfluss zu haben, und verweigern ihre Beteiligung.

Wir wollen im Besonderen junge Menschen ermutigen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und sich für ihre Interessen einzusetzen. Dazu haben wir 2009 den Schwerpunkt „Jugend und Demokratie“ eingerichtet.

Unser Fokus liegt zunächst auf der Ermittlung von geeigneten Zugängen, um gerade wenig interessierte Jugendliche in ihren Lebenswirklichkeiten zu erreichen. Es geht uns dabei weniger um die Vermittlung von Fachwissen und klassischer Institutionenkunde, sondern um die Veränderung von Haltungen, die Stärkung von Kompetenzen für demokratisches Handeln und um die Beschäftigung mit grundlegenden Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Sei es in der Schule, im Fußballstadion oder in den neuen Medien: Mit unterschiedlichen Projekten und auf neuen Wegen wollen wir junge Menschen für Politik und politische Beteiligung sensibilisieren.

Ihr Weg zu uns
Die Robert Bosch Stiftung nimmt gerne Anfragen auf Förderung im Kontext der politischen Bildung entgegen. Das Anfrageformular und Hinweise zur Antragsstellung finden Sie hier:

Studie

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"Wirtschaftliches Verständnis und ordnungspolitische Positionen der Bevölkerung" vom Institut für Demoskopie Allensbach veröffentlicht

Einen Einblick in das wirtschaftliche Verständnis der Deutschen bietet eine durch die Robert Bosch Stiftung geförderte Studie, die die Reaktionen der deutschen Bevölkerung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 analysiert. Neben dem Informationsstand und der persönlichen Betroffenheit der Bevölkerung durch die Krise werden unter anderem Einstellungen zu staatlichen Interventionen erfragt sowie die Auswirkungen der Krise auf den Rückhalt des marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems in der Bevölkerung ermittelt. In Trendfortschreibungen, die bis ins Frühjahr 2012 reichen, wird geprüft, wie nachhaltig die während der Krise gefundenen Veränderungen sind.

Sie finden die Studie auf der Website des Instituts für Demoskopie Allensbach:

Kontakt

Melanie Dense
Telefon 0711 46084-821