Pressemitteilung
Anerkennung für junge Zuwanderer
Stuttgart, 12. Oktober 2009 - 33 Mädchen und 17 Jungen aus 21 Ländern sind die neuen Stipendiaten im Programm Talent im Land Baden-Württemberg. Mit Talent im Land fördern die Robert Bosch Stiftung und die Landesstiftung Baden-Württemberg auch in diesem Jahr 50 junge Zuwanderer auf ihrem Weg zum Abitur. Seit 2003 wurden mit Talent im Land in Baden-Württemberg über 350 begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler unterstützt, die durch das Stipendium die Chance auf eine akademische Ausbildung erhalten. Für die Förderung können sich Schüler bewerben, die mindestens die 8. Klasse besuchen. In diesem Jahr gingen 340 Bewerbungen ein, aus denen eine unabhängige Jury die 50 neuen Stipendiaten ausgewählt hat.
„Multiple Identitäten sind keine Bürde und kein Problem, sondern Segnung und Chance,“ sagt Ilija Trojanow bei der Festveranstaltung zur Aufnahme der neuen Stipendiaten im Stuttgarter Neuen Schloss. „Wer von außen kommt, hat das Privileg, in Alternativen zu denken.“ Der Autor von „Der Weltensammler“ weiß wovon er spricht. In Bulgarien geboren und als Kind über Jugoslawien und Italien nach Deutschland geflohen, war er zeitweise in Kenia, Südafrika und Indien zu Hause. Er fordert die Stipendiaten auf, ihre besondere Chance wahrzunehmen und die Vielfalt in der Gesellschaft zu erhalten.
Integration durch Bildung fördern, interkulturelle Kompetenzen der Jugendlichen für die Gesellschaft nutzbar machen und positive Bildungskarrieren unterstützen, das sind die Ziele von Talent im Land. Die Robert Bosch Stiftung und die Landesstiftung Baden-Württemberg machen auf die jungen Talente aufmerksam und zeigen damit, dass Integration durch Bildung gelingen kann. Dabei verfolgen die Stiftungen ein umfassendes Förderkonzept: Die Stipendiaten erhalten ein monatliches Stipendium von durchschnittlich 150 Euro und ein vielfältiges Seminar- und Bildungsprogramm. Zum Beispiel bereitet eine einwöchige Sommerakademie auf ein mögliches Studium vor.
Die persönliche Beratung durch eine Arbeitsstelle ist eine weitere Stärke des Programms und vielen Stipendiaten besonders wichtig. „Nur durch Talent im Land habe ich wertvolle Tipps und Informationen im Bezug auf das deutsche Schul- und Bildungssystem erhalten, die mir ansonsten niemals zuteil geworden wären,“ sagt Viktoria, Alumna des Jahrgangs 2007. Über die reine Information hinaus suchen die Jugendlichen einen Ansprechpartner, der sie auf dem Weg zu einer höheren Schulbildung bestätigt und ernst nimmt. Das Programm bestärkt die jungen Zuwanderer auch in ihrem außerschulischen Engagement. Denn neben der Begabung ist gesellschaftliches und soziales Engagement eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm. „Mit meinem Handeln möchte ich einen Beitrag dazu leisten, etwas mehr Menschlichkeit in die Gesellschaft zu bringen und damit den Umgang der Menschen miteinander respektvoller zu gestalten,“ sagt Ahmet aus dem Jahrgang 2004.
„Multiple Identitäten sind keine Bürde und kein Problem, sondern Segnung und Chance,“ sagt Ilija Trojanow bei der Festveranstaltung zur Aufnahme der neuen Stipendiaten im Stuttgarter Neuen Schloss. „Wer von außen kommt, hat das Privileg, in Alternativen zu denken.“ Der Autor von „Der Weltensammler“ weiß wovon er spricht. In Bulgarien geboren und als Kind über Jugoslawien und Italien nach Deutschland geflohen, war er zeitweise in Kenia, Südafrika und Indien zu Hause. Er fordert die Stipendiaten auf, ihre besondere Chance wahrzunehmen und die Vielfalt in der Gesellschaft zu erhalten.
Integration durch Bildung fördern, interkulturelle Kompetenzen der Jugendlichen für die Gesellschaft nutzbar machen und positive Bildungskarrieren unterstützen, das sind die Ziele von Talent im Land. Die Robert Bosch Stiftung und die Landesstiftung Baden-Württemberg machen auf die jungen Talente aufmerksam und zeigen damit, dass Integration durch Bildung gelingen kann. Dabei verfolgen die Stiftungen ein umfassendes Förderkonzept: Die Stipendiaten erhalten ein monatliches Stipendium von durchschnittlich 150 Euro und ein vielfältiges Seminar- und Bildungsprogramm. Zum Beispiel bereitet eine einwöchige Sommerakademie auf ein mögliches Studium vor.
Die persönliche Beratung durch eine Arbeitsstelle ist eine weitere Stärke des Programms und vielen Stipendiaten besonders wichtig. „Nur durch Talent im Land habe ich wertvolle Tipps und Informationen im Bezug auf das deutsche Schul- und Bildungssystem erhalten, die mir ansonsten niemals zuteil geworden wären,“ sagt Viktoria, Alumna des Jahrgangs 2007. Über die reine Information hinaus suchen die Jugendlichen einen Ansprechpartner, der sie auf dem Weg zu einer höheren Schulbildung bestätigt und ernst nimmt. Das Programm bestärkt die jungen Zuwanderer auch in ihrem außerschulischen Engagement. Denn neben der Begabung ist gesellschaftliches und soziales Engagement eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm. „Mit meinem Handeln möchte ich einen Beitrag dazu leisten, etwas mehr Menschlichkeit in die Gesellschaft zu bringen und damit den Umgang der Menschen miteinander respektvoller zu gestalten,“ sagt Ahmet aus dem Jahrgang 2004.
Kontakt
Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
Telefon 0711 46084-29
Telefax 0711 46084-96
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