Pressemitteilung
Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss bringt Festanstellung
Stuttgart, 30. September 2009 - 20 Jugendliche können sich freuen: Sie haben das erste Jahr ihrer Ausbildung zum „Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen“ erfolgreich abgeschlossen und erhalten heute bei einer Veranstaltung im Bosch Haus Heidehof ihre Zeugnisse. 17 Servicehelfer werden nun für mindestens ein weiteres Jahr bei ihren Ausbildungsstellen fest angestellt. Das Programm unterstützt Hauptschulabsolventen, die auf dem Ausbildungsmarkt kaum Chancen haben. Ermöglicht wird diese Qualifizierung von der Robert Bosch Stiftung und zehn Trägern der Alten- und Behindertenhilfe sowie der Krankenpflege. Die Ausbildung ist in Baden-Württemberg nach Abschluss des Praxisjahres staatlich anerkannt.
Während ihrer Ausbildung lernen die „Servicehelfer“ im Bildungszentrum des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg den Umgang mit alten, kranken und behinderten Menschen sowie Grundlagen der Hauswirtschaft und Haustechnik. Bei den beteiligten Trägern können sie ihre theoretischen Kenntnisse anschließend praktisch umsetzen, etwa bei Transportdiensten oder beim Zubereiten von Mahlzeiten für die Patienten und Bewohner.
Die Jugendlichen gewinnen während der Ausbildung an Selbstvertrauen, erweitern ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen. Aber auch die teilnehmenden Einrichtungen profitieren. Veronika Erler, die schulische Leiterin des Projekts, betont: „Von den Patienten und Bewohnern bekommen wir überwiegend positive Rückmeldungen. Die Servicehelfer lassen sich liebevoll auf die Menschen ein und sind so eine Bereicherung für jede Einrichtung.“
„Das Thema, wie Jugendliche besser in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können und gleichzeitig ein Bedarf in der Praxis passgenau gedeckt werden kann, treibt uns um und ist heute wichtiger denn je“, beschreibt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, das Engagement der Stiftung. „Wir sind überzeugt, dass wir mit den „Servicehelfern“ ein gutes Beispiel setzen können.“
Das Projekt „Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen“ erhält in diesem Jahr die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“. Für den bundesweiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ und der Deutschen Bank wurden mehr als 2.000 Bewerbungen eingereicht.
Stuttgart, 30. September 2009 - 20 Jugendliche können sich freuen: Sie haben das erste Jahr ihrer Ausbildung zum „Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen“ erfolgreich abgeschlossen und erhalten heute bei einer Veranstaltung im Bosch Haus Heidehof ihre Zeugnisse. 17 Servicehelfer werden nun für mindestens ein weiteres Jahr bei ihren Ausbildungsstellen fest angestellt. Das Programm unterstützt Hauptschulabsolventen, die auf dem Ausbildungsmarkt kaum Chancen haben. Ermöglicht wird diese Qualifizierung von der Robert Bosch Stiftung und zehn Trägern der Alten- und Behindertenhilfe sowie der Krankenpflege. Die Ausbildung ist in Baden-Württemberg nach Abschluss des Praxisjahres staatlich anerkannt.
Während ihrer Ausbildung lernen die „Servicehelfer“ im Bildungszentrum des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg den Umgang mit alten, kranken und behinderten Menschen sowie Grundlagen der Hauswirtschaft und Haustechnik. Bei den beteiligten Trägern können sie ihre theoretischen Kenntnisse anschließend praktisch umsetzen, etwa bei Transportdiensten oder beim Zubereiten von Mahlzeiten für die Patienten und Bewohner.
Die Jugendlichen gewinnen während der Ausbildung an Selbstvertrauen, erweitern ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen. Aber auch die teilnehmenden Einrichtungen profitieren. Veronika Erler, die schulische Leiterin des Projekts, betont: „Von den Patienten und Bewohnern bekommen wir überwiegend positive Rückmeldungen. Die Servicehelfer lassen sich liebevoll auf die Menschen ein und sind so eine Bereicherung für jede Einrichtung.“
„Das Thema, wie Jugendliche besser in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können und gleichzeitig ein Bedarf in der Praxis passgenau gedeckt werden kann, treibt uns um und ist heute wichtiger denn je“, beschreibt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, das Engagement der Stiftung. „Wir sind überzeugt, dass wir mit den „Servicehelfern“ ein gutes Beispiel setzen können.“
Das Projekt „Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen“ erhält in diesem Jahr die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“. Für den bundesweiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ und der Deutschen Bank wurden mehr als 2.000 Bewerbungen eingereicht.
Kontakt
Stephanie Ferdinand
Pressereferentin
Telefon 0711 46084-29
Telefax 0711 46084-96
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