Schulbrücke Europa
Ziel der „Schulbrücke Europa“ ist es, das Bewusstsein von Schülern für ihre nationale Identität im Kontext der europäischen Einigung zu erweitern und sie nachhaltig zu motivieren, sich für den europäischen Gedanken zu engagieren. Aus einem frühzeitig entwickelten Europa-Bewusstsein soll langfristig politische Beteiligung wachsen.

Zentral für „Schulbrücke Europa“ sind jährlich vier Projektwochen an verschiedenen Orten in Deutschland für jeweils etwa 50 Oberstufenschüler aus 3 - 4 Ländern. Die Schüler bewerben sich an ihren Schulen für die Teilnahme und bilden anschließend international gemischte Gruppen. Jede Schülergruppe erarbeitet zu Beginn eine kurze Geschichte des Heimatlandes und präsentiert diese den anderen Gruppen. Ziel ist, in der Geschichte der Nationen eine gemeinsame Geschichte Europas erkennen zu lassen. Die Projektwoche ist in den Lehrplan integriert. Die Themen (Bildung, Kultur, Werte, Verfassung und Menschenrechte, Wirtschaft, Krieg, Frieden, Sicherheit) werden durch Referate, Diskussionen und Recherchen im Unterricht vor- und nachbereitet. Den Höhepunkt der mehrmonatigen Arbeitsphase bildet die Projektwoche. Alle Ergebnisse fließen in eine Zukunftsdebatte ein, in der die Schüler die Leitfrage bearbeiten: „Wie wird die Europäische Union im Jahr 2030 sein?“ Gespräche mit Politikern, Journalisten und Gremienmitgliedern der Deutschen Nationalstiftung und anderen europäischen Persönlichkeiten runden das Programm ab.

Die Schulbrücke wurde von der Deutschen Nationalstiftung entwickelt und wird seit 20076 gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Die pädagogische Begleitung des Seminars übernimmt die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Mittlerweile beteiligen sich über 30 Schulen aus 13 europäischen Ländern (unter anderem Deutschland, Niederlande, Italien, Polen, Slowakei, Slowenien, Frankreich).

Weitere Informationen

Kontakt in der Stiftung

Jacob Düringer
Telefon 0711 46084-148