Transatlantic Academy - Im zweiten Jahr stehen „Die Türkei und ihre Nachbarn“ im Fokus

Stuttgart/Washington, 9. Juli 2009 - Die Zukunft der Türkei ist ein wichtiges Thema für die transatlantischen Beziehungen. Deshalb lautet das Thema der Transatlantic Academy (TA) für das Jahr 2009/10: „Die Türkei und ihre Nachbarn: Implikationen für die transatlantischen Beziehungen“. Wissenschaftler und Praktiker aus Europa und den Vereinigten Staaten setzen sich während eines zehnmonatigen Forschungsaufenthalts in Washington D.C. mit dieser Frage auseinander. Gemeinsam mit dem German Marshall Fund of the United States (Washington) und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (Hamburg) und der Lynde and Harry Bradley Foundation (Milwaukee, WI)hat die Robert Bosch Stiftung 2007 die TA als interdisziplinäres Forum für Forschung und Dialog ins Leben gerufen. Wissenschaftler und Entscheidungsträger von beiden Seiten des Atlantiks entwickeln hier Lösungsansätze für Herausforderungen, vor denen die transatlantische Gemeinschaft in den kommenden Jahren stehen wird.

Die diesjährigen Wissenschaftler an der Transatlantic Academy sind:
  • Ahmet Evin, EU-Erweiterung, Sabanci Universität, Istanbul
  • Kemal Kirisci, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Bogaziçi Universität, Istanbul
  • Ronald H. Linden, Politikwissenschaft, University of Pittsburgh, USA
  • Nathalie Tocci, Europäische Außenpolitik, Istituto Affari Internazionali, Rom
  • Juliette Tolay-Sargnon, Political Science and International Relations, University of Delaware, USA
  • Joshua W. Walker, Politics and Public Policy, Princeton University, USA

Für den TA-Jahrgang 2009/10 hatten sich 42 Personen beworben.

Das erste Jahresthema der Transatlantic Academy hieß: „Migration, Immigration und der Westen“. Ein zwölfköpfiges Team unter Leitung von Stephen Szabo wertete dafür amerikanische und europäische Erfahrungen aus. Im Juni 2009 stellten die Fellows in Berlin ihren gemeinsamen Arbeitsbericht und Handlungsempfehlungen vor (siehe Homepage).

Der dritte Jahrgang 2010/11 wurde zum Thema „Die neue Geopolitik“ – wiederum mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen – ausgeschrieben.

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