Die Nominierten 2009
Zum ersten Mal vergibt die Robert Bosch Stiftung den Preis „Schule trifft Wissenschaft“. Gesucht wurden Kooperationsprojekte, die das Wissen der Forscher, die Expertise der Lehrer und die Erkenntnisfreude der Schüler zu neuen Formen des Lernens und Lehrens verbinden. Wir wollen diese erfolgreichen Pioniere der Kooperation sichtbar machen. Aus den insgesamt über 70 Bewerbungen wählte die unabhängige Jury unter Vorsitz von Nobelpreisträger Professor Dr. Erwin Neher die zehn besten Projekte aus. Unter ihnen wurden am 19. Mai 2009 in Berlin ein Hauptpreis über 50.000 € und zwei weitere Preise über je 20.000 € vergeben.
Nominiert wurden:
Nominiert wurden:
Analyze Your World - Moderne Analytik in der Praxis
Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf a. d. Pegnitz
Große Wissenschaft im kleinen Kreis - Eckental, Lauf und Heroldsberg sind ganz groß in der Förderung von Wissenschaft an Schulen. Im Kooperationsprojekt "Analyze your World" arbeiten die Gymnasien Eckental und Lauf mit dem Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Heroldsberg und dem Zentrum für Werkstoffanalytik Lauf GmbH zusammen. Schüler der Klassen 5 bis 12 untersuchen in unterschiedlichsten Projekten spannende Themen, wie "In Aqua Veritas" - eine Analyse von Abwasser, oder bauen ein Gerät zur optimalen Verwertung von Restenergie in Batterien. Zu Beginn jedes Schuljahres wählen die Schüler selbstständig ein Projektthema aus, das sie zusammen mit Lehrern und Wissenschaftlern bearbeiten. So lernen die Forscher von morgen die Bedeutung moderner analytischer Verfahren in den verschiedenen naturwissenschaftlichen Fächern und setzen ihr Wissen gleich praktisch um.
Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf a. d. Pegnitz
Große Wissenschaft im kleinen Kreis - Eckental, Lauf und Heroldsberg sind ganz groß in der Förderung von Wissenschaft an Schulen. Im Kooperationsprojekt "Analyze your World" arbeiten die Gymnasien Eckental und Lauf mit dem Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Heroldsberg und dem Zentrum für Werkstoffanalytik Lauf GmbH zusammen. Schüler der Klassen 5 bis 12 untersuchen in unterschiedlichsten Projekten spannende Themen, wie "In Aqua Veritas" - eine Analyse von Abwasser, oder bauen ein Gerät zur optimalen Verwertung von Restenergie in Batterien. Zu Beginn jedes Schuljahres wählen die Schüler selbstständig ein Projektthema aus, das sie zusammen mit Lehrern und Wissenschaftlern bearbeiten. So lernen die Forscher von morgen die Bedeutung moderner analytischer Verfahren in den verschiedenen naturwissenschaftlichen Fächern und setzen ihr Wissen gleich praktisch um.
Gauß AG plus / Einsteins Enkeltöchter
Leibniz Universität Hannover
Forschen in der Freizeit: In Projektkursen arbeiten hochbegabte Oberstufenschüler ein halbes Jahr mit Wissenschaftlern zusammen und erstellen eine wissenschaftliche Arbeit. Organisiert wird die Kooperation zwischen Schule und Wissenschaft vom Schulportal uniKiK und verschiedenen Fakultäten der Universität Hannover. In Kleingruppen werden naturwissenschaftlich-technische Problemstellungen, wie "Möglichkeiten und Grenzen der Gewinnung erneuerbarer Energie in Niedersachsen", untersucht. Durch die Zusammenarbeit mit Professoren und Mitarbeitern der Universität erhalten die Schüler vertiefte Einblicke in ein Forschungsgebiet und lernen selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten. Um mehr junge Frauen für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern, wendet sich das Projekt "Einsteins Enkeltöchter" speziell an Schülerinnen der Oberstufe. Vorhandene Begabungen, Potentiale und Interessen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge sollen durch die Zusammenarbeit an konkreten Projekten mit Wissenschaftlern geweckt und gefördert werden.
Leibniz Universität Hannover
Forschen in der Freizeit: In Projektkursen arbeiten hochbegabte Oberstufenschüler ein halbes Jahr mit Wissenschaftlern zusammen und erstellen eine wissenschaftliche Arbeit. Organisiert wird die Kooperation zwischen Schule und Wissenschaft vom Schulportal uniKiK und verschiedenen Fakultäten der Universität Hannover. In Kleingruppen werden naturwissenschaftlich-technische Problemstellungen, wie "Möglichkeiten und Grenzen der Gewinnung erneuerbarer Energie in Niedersachsen", untersucht. Durch die Zusammenarbeit mit Professoren und Mitarbeitern der Universität erhalten die Schüler vertiefte Einblicke in ein Forschungsgebiet und lernen selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten. Um mehr junge Frauen für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern, wendet sich das Projekt "Einsteins Enkeltöchter" speziell an Schülerinnen der Oberstufe. Vorhandene Begabungen, Potentiale und Interessen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge sollen durch die Zusammenarbeit an konkreten Projekten mit Wissenschaftlern geweckt und gefördert werden.
Schülerlabor Neurowissenschaften
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Centrum für Integrative Neurowissenschaften
Tübingen
Woher weiß mein Arm, dass er sich bewegen soll? Abläufe wie diese entstehen im Rätsel Gehirn und werden von Schülern der gymnasialen Oberstufe aus dem südwestdeutschen Raum am Centrum für Integrative Neurowissenschaften erforscht. Zusammen mit Wissenschaftlern und Studenten behandeln die Schüler dabei Themen wie "Elektrische Aktivitäten von Nerven- und Muskelzellen" oder "Neurobiologie der Sinnessysteme". In ganztägigen Workshops werden ausgewählte forschungsrelevante Experimente durchgeführt und so ein faszinierender Zugang zur Neurowissenschaft geschaffen. Das zieht ganze Schulklassen auch von außerhalb Tübingens an: Seit 2008 kommen jedes Jahr über 1 500 Schüler ins Labor, um theoretisches Wissen in Bereichen wie Anatomie, Bioelektrizität, Sensorik, Motorik und theoretische Neurowissenschaften praktisch umzusetzen.
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Centrum für Integrative Neurowissenschaften
Tübingen
Woher weiß mein Arm, dass er sich bewegen soll? Abläufe wie diese entstehen im Rätsel Gehirn und werden von Schülern der gymnasialen Oberstufe aus dem südwestdeutschen Raum am Centrum für Integrative Neurowissenschaften erforscht. Zusammen mit Wissenschaftlern und Studenten behandeln die Schüler dabei Themen wie "Elektrische Aktivitäten von Nerven- und Muskelzellen" oder "Neurobiologie der Sinnessysteme". In ganztägigen Workshops werden ausgewählte forschungsrelevante Experimente durchgeführt und so ein faszinierender Zugang zur Neurowissenschaft geschaffen. Das zieht ganze Schulklassen auch von außerhalb Tübingens an: Seit 2008 kommen jedes Jahr über 1 500 Schüler ins Labor, um theoretisches Wissen in Bereichen wie Anatomie, Bioelektrizität, Sensorik, Motorik und theoretische Neurowissenschaften praktisch umzusetzen.
Nachhaltige MINT-Förderung
Technische Universität Dresden
Sich ein Jahr lang einem wissenschaftlichen Thema widmen - das können Schüler der Klassen 7 bis 12 zweier Dresdner Gymnasien (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium und Gymnasium Dresden-Plaue). Unter der Betreuung von Wissenschaftlern und Instituten der technischen Universität Dresden werden die Schüler in aktuelle Forschungsprojekte einbezogen und methodisch begleitet. Ein Teil der Schüler nimmt in den Kassen 7 und 8 außerdem an einwöchigen Praktika an der Universität teil. Während dieser Woche bearbeiten sie eine Projektaufgabe und verteidigen ihr Ergebnis am Ende der Woche vor ihren Mitschülern, den betreuenden Wissenschaftlern, Lehrern und ihren Eltern - wie echte Wissenschaftler eben.
Technische Universität Dresden
Sich ein Jahr lang einem wissenschaftlichen Thema widmen - das können Schüler der Klassen 7 bis 12 zweier Dresdner Gymnasien (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium und Gymnasium Dresden-Plaue). Unter der Betreuung von Wissenschaftlern und Instituten der technischen Universität Dresden werden die Schüler in aktuelle Forschungsprojekte einbezogen und methodisch begleitet. Ein Teil der Schüler nimmt in den Kassen 7 und 8 außerdem an einwöchigen Praktika an der Universität teil. Während dieser Woche bearbeiten sie eine Projektaufgabe und verteidigen ihr Ergebnis am Ende der Woche vor ihren Mitschülern, den betreuenden Wissenschaftlern, Lehrern und ihren Eltern - wie echte Wissenschaftler eben.
Schüler [U]nternehmen Forschung - Physics meets Carbon Cycle Science
Otto-Schott-Gymnasium Jena
Wie beeinflusst Licht den Klimawandel? Vorstellungsvermögen und Forschergeist sind gefragt, wenn Schüler Licht als Werkzeug in der Klimaforschung untersuchen. Das Otto-Schott-Gymnasium und das Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena bieten ihren Schülern der Klassen 5 bis 12 zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie und dem Technologie- und Innovationspark Jena GmbH die Möglichkeit, das Phänomen Licht und dessen Nutzung in der Optik und Photonik kennen zu lernen und die Zusammenhänge zkwischen Kohlenstoffhaushalt und Klimawandel zu erforschen. Ob mit rein spielerischer Beobachtung oder durch eigene konkrete Experimente - die Schüler erfahren an praktischen Beispielen die wesentlichen Prinzipien der Wissenschaft und entwickeln so Begeisterung für naturwissenschaftliche Forschung.
Otto-Schott-Gymnasium Jena
Wie beeinflusst Licht den Klimawandel? Vorstellungsvermögen und Forschergeist sind gefragt, wenn Schüler Licht als Werkzeug in der Klimaforschung untersuchen. Das Otto-Schott-Gymnasium und das Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena bieten ihren Schülern der Klassen 5 bis 12 zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie und dem Technologie- und Innovationspark Jena GmbH die Möglichkeit, das Phänomen Licht und dessen Nutzung in der Optik und Photonik kennen zu lernen und die Zusammenhänge zkwischen Kohlenstoffhaushalt und Klimawandel zu erforschen. Ob mit rein spielerischer Beobachtung oder durch eigene konkrete Experimente - die Schüler erfahren an praktischen Beispielen die wesentlichen Prinzipien der Wissenschaft und entwickeln so Begeisterung für naturwissenschaftliche Forschung.
FBK-Cottbus = Forschungs-Bildungs-Kooperation in der Nachwuchsförderung
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Wissenschaft verbindet - auch über Landesgrenzen hinweg. Die Universität Cottbus und drei Gymnasien der Region (Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt/Oder, Paul-Gerhardt-Gymnasium Lübben) bilden zusammen mit einem Gymnasium in Basel (Gymnasium Kirschgarten) und der ETH Zürich eine deutsch-schweizerische Forschungsgemeinschaft zur Förderung mathematischer und naturwissenschaftlicher Begabungen von Schülerinnen und Schülern. Mit Unterstützung von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, arbeiten Gymnasiasten der Klassen 11 und 12 der beteiligten Schulen über zwei Jahre lang mit Wissenschaftlern zusammen und besuchen dafür die Universitäten in Zürich und Cottbus. Während eines zweiwöchigen Praktikums an der Universität erleben die Schüler so Forschung hautnah.
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Wissenschaft verbindet - auch über Landesgrenzen hinweg. Die Universität Cottbus und drei Gymnasien der Region (Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt/Oder, Paul-Gerhardt-Gymnasium Lübben) bilden zusammen mit einem Gymnasium in Basel (Gymnasium Kirschgarten) und der ETH Zürich eine deutsch-schweizerische Forschungsgemeinschaft zur Förderung mathematischer und naturwissenschaftlicher Begabungen von Schülerinnen und Schülern. Mit Unterstützung von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, arbeiten Gymnasiasten der Klassen 11 und 12 der beteiligten Schulen über zwei Jahre lang mit Wissenschaftlern zusammen und besuchen dafür die Universitäten in Zürich und Cottbus. Während eines zweiwöchigen Praktikums an der Universität erleben die Schüler so Forschung hautnah.
Spektroskopische Methoden
Odenwaldschule Heppenheim
Wie funktioniert wissenschaftliche Forschung? Im Projekt "Spektroskopische Methoden" lernen Oberstufenschüler der Odenwaldschule Heppenheim und der Geschwister Scholl Schule Bensheim wissenschaftliche Prozesse wie Hypothesenbildung, Aufbau und Durchführung von Experimenten, Bestätigung und Falsifizierung an einer komplexen Aufgabenstellung kennen. Fragen, wie "Welche Bedeuutng hat die Analytik bei der Beurteilung eines Gewässerprofils?", werden dabei von den Schülern und Wissenschaftlern vom Institut für Geowissenschaften und des Projektbereichs BIOQUANT der Universität Heidelberg gemeinsam beantwortet. So wird nicht nur theoretisch Wissen erarbeitet, sondern dieses unter fachlicher Anleitung auch gleich praktisch umgesetzt. Die Schüler erleben die tägliche Arbeit von Wissenschaftlern und vielleicht auch gleich ihr zukünftiges Arbeitsfeld.
Odenwaldschule Heppenheim
Wie funktioniert wissenschaftliche Forschung? Im Projekt "Spektroskopische Methoden" lernen Oberstufenschüler der Odenwaldschule Heppenheim und der Geschwister Scholl Schule Bensheim wissenschaftliche Prozesse wie Hypothesenbildung, Aufbau und Durchführung von Experimenten, Bestätigung und Falsifizierung an einer komplexen Aufgabenstellung kennen. Fragen, wie "Welche Bedeuutng hat die Analytik bei der Beurteilung eines Gewässerprofils?", werden dabei von den Schülern und Wissenschaftlern vom Institut für Geowissenschaften und des Projektbereichs BIOQUANT der Universität Heidelberg gemeinsam beantwortet. So wird nicht nur theoretisch Wissen erarbeitet, sondern dieses unter fachlicher Anleitung auch gleich praktisch umgesetzt. Die Schüler erleben die tägliche Arbeit von Wissenschaftlern und vielleicht auch gleich ihr zukünftiges Arbeitsfeld.