Experimente für die Zukunft

Auftaktveranstaltung Girls' Campus 2008

Kultusminister Helmut Rau kam schon zum zweiten Mal und zeigte sich begeistert: „Hier wird die Welt mit erschlossen.“ Girls’ Campus – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und der Robert Bosch GmbH – ist am 5. Juli 2008 mit 35 ausgewählten Gymnasiastinnen aus dem Großraum Stuttgart in die zweite Runde gestartet. Ein Schuljahr lang dürfen die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 Naturwissenschaften praxisnah und experimentell erleben.

Das Ziel der Schülerinnenakademie ist es, mehr Frauen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu gewinnen. Denn: „Im Jahr 2020 werden in Deutschland rund 2,4 Millionen Fachkräfte fehlen, vor allem in den MINT-Berufen“, sagte Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, beim Empfang der neuen Stipendiatinnen. „Es gibt hundert gute Gründe, Ingenieurin zu werden.“ Und Bosch-Geschäftsführer Wolfgang Malchow erklärte: „Unsere Gesellschaft braucht viele junge Leute, die Spaß haben, Dinge zu entwickeln.“ Eine Teilnehmerin des ersten Girls’ Campus hat sich danach bereits entschieden: „Ich will Ingenieurin werden. Diese Erfahrung hat mich sicherer gemacht.“

Die Robert Bosch Schülerinnenakademie gibt den Mädchen ein Schuljahr lang Einblicke in Roboterforschung und Mechatronik, Solartechnologie und Akustikforschung. An fünf Wochenenden steht das eigene Experimentieren im Zentrum, ergänzt durch Vorträge und Führungen. Darüber hinaus werden Auftritt und Präsentation trainiert. Wissenschaftler und Ingenieure leiten gemeinsam mit erfahrenen Lehrkräften die Seminare. Diese finden u.a. an der Hochschule Esslingen, am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, am Forschungszentrum Robert Bosch GmbH und in der Firma Würth Solar statt.
(Sks)

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Björn Hänssler
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