Literarische Brückenbauer

Arbeitsstipendien für Übersetzer

  • Das Privileg wieder unter Übersetzern zu sein und zu spüren, dass man nicht allein, in einer eigenen Welt eingeschlossen, ist, ist ein Gefühl, aus welchem ich die Energie fürs Weiterübersetzen schöpfen werde.
    Bojana Denić

Für professionelle Literaturübersetzer bietet die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Arbeitsaufenthalte in verschiedenen Übersetzer- und Autorenhäusern an.Voraussetzung ist, dass die Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre an einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Übersetzer- und Literaturprojekt teilgenommen haben oder an der Übersetzung eines belletristischen Werkes arbeiten, das mit einem Grenzgänger-Recherchestipendium gefördert wurde.

Zu unseren Projektpartnern gehören u.a. das Europäische Übersetzer-Kollegium Straelen, die Internationale Jugendbibliothek München sowie das Übersetzerhaus Looren. Ort und Dauer des Aufenthaltes (je nach Bedarf und Möglichkeit von zwei bis zu vier Wochen) orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Übersetzers. 

Die Arbeitsstipendien richten sich an professionelle Literaturübersetzer aus dem Deutschen und ins Deutsche. Die Übersetzer können ihre Werke in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Dafür stellt die Stiftung Mittel, insbesondere Honorare für die Übersetzer, zur Verfügung.

Bewerbungen können jederzeit entgegengenommen werden. Eine Auswahlkommission entscheidet über die Vergabe der Stipendien. 

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Ariuntsetseg Dashzeveg

Ariuntsetseg Dashzeveg verbrachte im Januar 2014 dreieinhalb Wochen in der Internationalen Jugendbibliothek in München. Sie arbeitete dort an einer Übersetzung des Kinderbuchs "Erzähl mir von der Liebe" (erschienen 2014) von Beate Teresa Hanika ins Mongolische.
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Anna Patrucco Becchi

Anna Patrucco Becchi erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung der Graphic Novel "Der Boxer" von Reinhard Kleist (2014 veröffentlicht). Vom 18. Juli bis zum 18. August 2014 arbeitete sie in der Internationalen Jugendbibliothek in München.
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Franco Filice

Franco Filice erhielt ein 3-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Romans "Alles Land" von Jo Lendle (erschienen 2014). Seinen Aufenthalt verbrachte er im Juli und August 2013 im Literarischen Colloquium in Berlin. (Foto: Franco Filice)
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Helen Moster

Helen Moster erhielt ein 2-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Romans "Lieben sich zwei" von Stefan Moster (erschienen 2013). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Mai 2013 im Übersetzerhaus Looren in der Schweiz. (Foto: Liisa Takala)
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Valerie Engler

Valerie Engler erhielt ein 1-wöchiges Aufenthaltsstipendium für das Übersetzerhaus Looren in der Schweiz. Dort arbeitete sie im April 2013 zusammen mit ihrer Übersetzerkollegin Friederike Meltendorf an Alexander Illitschewskis Matisse (erschienen 2014).
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Renate Schmidgall

Renate Schmidgall erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Romans „Leicht übertrieben" von Adam Zagajewski (in Zusammenarbeit mit Bernhard Hartmann, erschienen 2014). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Sommer 2013 in der Villa Decius in Krakau. (Foto: Olaf Kühl)
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Olga Kozonkova

Olga Kozonkova hat ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Judith Schalanskys „Der Hals der Giraffe“ erhalten (erschienen 2013). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im November 2012 im LCB. (Foto: Olga Kozonkova)
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Iulia Dondorici

Iulia Dondorici erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium, um die rumänische Übersetzung des Romans "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" von Clemens J. Setz (erschienen 2014) anzufertigen. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Februar 2013 im Literarischen Colloquium in Berlin.
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Tomasz Ososiński

Tomasz Ososiński erhielt ein Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung für einen 4-wöchigen Aufenthalt im Übersetzerhaus Looren in der Schweiz. Er arbeitete in dieser Zeit an der Übertragung des Kinderbuches „Wieczorne rozmowy owcy i krowy” von Monika Zielińska-Mietkiewicz ins Deutsche. (Foto: Tomasz Ososinski)
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Iryna Herasimovich

Iryna Herasimovich erhielt jeweils ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Romans Die Herrlichkeit des Lebens von Michael Kumpfmüller (erschienen 2013) sowie Lukas Barfuss` Roman Koala (erschienen 2015). Ihre Aufenthalte verbrachte sie im Februar 2013 am Institut der Künste in Prag und 2015 im Übersetzerhaus in Looren. (Foto: Zein Wigger)
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Stana Anzelj

Stana Anzelj erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Jugendbuches "Alhambra" von Kirsten Boie. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Januar 2012 in der Internationalen Jugendbibliothek in München. (Foto: Manca Cujez)
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Bojana Denić

Bojana Denić erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Thomas Bernhards Prosaband "Goethe schtirbt" (Goethe schtirbt, Montaigne, Wiedersehen, In Flammen aufgegangen. Reisebericht an einen einstigen Freund), erschienen 2011 im LOM Verlag. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im August 2011 im Übersetzer-Kollegium Straelen.
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Sdravka Evstatieva

Sdravka Evstatieva erhielt 2010 ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Christa Wolfs „Stadt der Engel“ (2013 erschienen) und 2012 ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Tim Krohns „Ans Meer“ (noch nicht erschienen). Ihre Aufenthalte verbrachte sie im Künstlerhaus in Eckernförde sowie im Literarischen Colloquium Berlin.
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Gayane Ginoyan

Gayane Ginoyan erhielt ein 3-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“ (2013 erschienen). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Juni 2012 im Europäischen Übersetzerkollegium Straelen.
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Rūta Jonynaitė

Rūta Jonynaitė erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Christine Noestlingers Der Zwerg im Kopf (Verlag NIEKO RIMTO). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im August/September 2011 in der Internationalen Jugendbibliothek München.
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Mirsad Maglajac

Mirsad Maglajac erhielt ein 2-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Nicol Ljubics "Meeresstille". Seinen Aufenthalt verbrachte er im Juli 2011 im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen.
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Jitka Nešporová

Jitka Nešporová erhielt ein 2-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Catalin Dorian Florescu „Jacob beschließt zu lieben“ (2013 publiziert). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im August 2012 im Übersetzerhaus Looren.
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Alexandru Al. Şahighian

Alexandru Al. Şahighian erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Paul Maars „Eine Woche voller Samstage“ (2011 erschienen) sowie Herta Müllers „Niederungen“ (2012 erschienen). Seinen Aufenthalt verbrachte er im August 2012 im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen.
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Tina Štrancar

Tina Štrancar erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Jenny Erpenbecks "Heimsuchung", erschienen 2011 im Verlag Litera. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Juli 2011 im Literarischen Colloquium Berlin.
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Dorota Stroińska

Dorota Stroińska erhielt ein 2-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Romans "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" von Christian Kracht. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im März/April 2010 im Übersetzerhaus Looren. (Foto: Jürgen Jakob Becker)
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Gertrúd Szakál

Gertrúd Szakál erhielt ein 3-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Kinderbuches "Hier kommt Lola" von Isabel Abedi. Ihren Aufenthalt verbrachte sie im Juli 2011 im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen.
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Nelia Vakhovska

Nelia Vakhovska erhielt ein 3,5-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Christoph Simon „Viel Gutes zum kleinen Preis“ (2013 erschienen). Ihren Aufenthalt verbrachte sie im November 2012 im Übersetzerhaus Looren.
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Štefan Vevar

Štefan Vevar erhielt ein 3-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Kurzprosa Franz Kafkas, die 2010 im Študentska založba Verlag erschien. Seinen Aufenthalt verbrachte er im Juni 2009 im Institut der Künste in Prag.
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Ryszard Wojnakowski

Ryszard Wojnakowski erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Tanja Kinkels "Venuswurf". Seinen Stipendien-Aufenthalt verbrachte er im April 2011 im Künstlerhaus Eckernförde bei Kiel.
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Mahmoud Hosseini Zad

Mahmoud Hosseini Zad erhielt ein 4-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung des Erzählbandes "Handy" von Ingo Schulze. Seinen Aufenthalt verbrachte er im Dezember 2011 im Literarischen Colloquium Berlin.
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Zhu Liu Hua

Zhu Liu Hua erhielt ein 3-wöchiges Arbeitsstipendium zur Übersetzung von Christa Wolfs "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud", erschienen 2011 in People's Literature Publishing House. Seinen Aufenthalt verbrachte er im Juni 2011 im Literarischen Colloquium Berlin.

Ansprechpartnerin

Literarisches Colloquium Berlin
Nadja Grabsch
Telefon 030/816996-33

Kontakt in der Stiftung

Anna-Dorothea Grass
Telefon 0711 46084-974