Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung e.V., Waldbröl
Projektlaufzeit: 01.11.2008 – 31.10.2009
Das Projekt erprobt modellhaft in Waldbröl, wie Schüler mit besonderem Förderungsbedarf der Klassen 8 bis 10 in der Gemeinschaftshauptschule, der Real- und der Gesamtschule beim Erwerb des Abschlusses und beim Übergang in Ausbildung unterstützt werden können. Es wendet sich vor allem an junge Spätaussiedler und ihre Eltern. Zum Programm, das in der Freizeit absolviert wird, gehören:
- Individuelle Förder- und Berufswegeplanung,
- Workshops zu Fragen von Arbeit und Beruf
- Kennenlernen von Berufsbildern und des regionalen Arbeitsmarktes, Erarbeiten von drei realistischen Berufswünschen, Bewerbungstraining und zusätzliche Praktika,
- Kommunikations-, Präsentations-, Sprachtraining und Nachhilfeunterricht.
Die Jugendlichen werden durch sozialpädagogische Fachkräfte und ehrenamtliche Paten begleitet. Ziel ist es ferner, die Kompetenzen von Lehrern für die Elternarbeit zu stärken, Betriebe auf die Arbeit mit den Teilnehmern zu vorzubereiten und Beziehungen zu den örtlichen freikirchlichen Gemeinden aufzubauen.
Die Koordinierungsstelle kooperiert dazu eng mit der Kommune Waldbröl, den Schulen, dem Jugendmigrationsdienst und der Bürgergemeinschaft „Wir in Eichen“. Das Vorhaben ergänzt ihre kreisweiten Angebote zur Verbesserung der Chancen der Schulabgänger auf dem Ausbildungsmarkt. Der Verein wurde von der Ausbildungsinitiative Oberberg gegründet, der der Landkreis, die Agentur für Arbeit, die IHK, die Kreishandwerkerschaft, der Arbeitgeberverband, der Schulrat, der DGB und die ARGE angehören.