Journalistenpreis Bürgerschaftliches Engagement 2008
Erstmals Verleihung in den Sparten Print, Hörfunk und TV
Stuttgart, 29. Oktober 2008 – Der Journalistenpreis Bürgerschaftliches Engagement der Robert Bosch Stiftung wird in diesem Jahr zum ersten Mal in drei Sparten verliehen. Damit trägt die Stiftung der Bedeutung Rechnung, die Bürgerschaftliches Engagement für die Gesellschaft gewonnen hat. Für den sozialen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie ist dieses heute mehr denn je notwendig. Aus diesem Grund wird der seit 1998 im Bereich Print verliehene Journalistenpreis jetzt auch in den Sparten Hörfunk und Fernsehen vergeben; auch Online-Journalisten konnten sich erstmals am Wettbewerb beteiligen. Der Preis ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert.
Die Preisträger 2008 sind Lorenz Wagner, Redakteur der Financial Times Deutschland (Print), Regine Beyer, Autorin beim Südwestrundfunk (Hörfunk) und Till Oeppert, Autor bei Radio Bremen (TV). Die Spartenpreise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Marion-Dönhoff-Förderpreis für junge Journalisten in Höhe von 5.000 Euro erhält Kerstin Eigendorf, Redakteurin der Westfalenpost. Eingereicht wurden 138 Print-Beiträge, 39 Hörfunk- und 65 TV-Beiträge.
Lorenz Wagner schildert in „Die zwei Leben des Herrn S.“, wie sich ein erfolgreicher Internetpionier nach einem schweren Motorradunfall zurück ins Leben kämpft und wie er daraufhin die Stiftung MyHandicap gründet, um Menschen mit Behinderung zu helfen, ihr Leben zu meistern. Der Artikel wurde am 21.12.2007 in der Financial Times Deutschland veröffentlicht.
Kerstin Eigendorf stellt in ihrer Reihe „Bürger machen Politik“ Personen vor, die zum Beispiel mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz das städtische Freibad vor der Schließung bewahren, nachts für die Beleuchtung eines Fußwegs sorgen oder einen maroden Bahnhof zum Kulturzentrum umbauen. Die 13 Beiträge erschienen in der Westfalenpost zwischen dem 29.01. und 29.03.2008.
Regine Beyer erzählt in ihrem Hörfunk-Feature „Als die Nachbarin im Treppenhaus saß“ die Geschichte einer ungewöhnlichen – ihrer eigenen – Nachbarschaftshilfe und davon, wie das Leben dadurch eine neue Qualität gewinnen kann. Der Beitrag wurde am 06.12.2007 in SWR 2 gesendet.
Till Oeppert zeigt in seinem Film „Durchboxen“ die ehrenamtliche Arbeit eines Trainers, der schwierige Jugendliche von der Straße in den Boxring holt, ihnen Disziplin beibringt, gute schulische Leistungen fordert und damit Erfolg hat. Der Film wurde von Radio Bremen produziert und am 29.08.2007 in der ARD („Exclusiv“) ausgestrahlt.
Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Fachjury unter dem Vorsitz von Gerd Appenzeller, Der Tagesspiegel.
Stuttgart, 29. Oktober 2008 – Der Journalistenpreis Bürgerschaftliches Engagement der Robert Bosch Stiftung wird in diesem Jahr zum ersten Mal in drei Sparten verliehen. Damit trägt die Stiftung der Bedeutung Rechnung, die Bürgerschaftliches Engagement für die Gesellschaft gewonnen hat. Für den sozialen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie ist dieses heute mehr denn je notwendig. Aus diesem Grund wird der seit 1998 im Bereich Print verliehene Journalistenpreis jetzt auch in den Sparten Hörfunk und Fernsehen vergeben; auch Online-Journalisten konnten sich erstmals am Wettbewerb beteiligen. Der Preis ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert.
Die Preisträger 2008 sind Lorenz Wagner, Redakteur der Financial Times Deutschland (Print), Regine Beyer, Autorin beim Südwestrundfunk (Hörfunk) und Till Oeppert, Autor bei Radio Bremen (TV). Die Spartenpreise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Marion-Dönhoff-Förderpreis für junge Journalisten in Höhe von 5.000 Euro erhält Kerstin Eigendorf, Redakteurin der Westfalenpost. Eingereicht wurden 138 Print-Beiträge, 39 Hörfunk- und 65 TV-Beiträge.
Lorenz Wagner schildert in „Die zwei Leben des Herrn S.“, wie sich ein erfolgreicher Internetpionier nach einem schweren Motorradunfall zurück ins Leben kämpft und wie er daraufhin die Stiftung MyHandicap gründet, um Menschen mit Behinderung zu helfen, ihr Leben zu meistern. Der Artikel wurde am 21.12.2007 in der Financial Times Deutschland veröffentlicht.
Kerstin Eigendorf stellt in ihrer Reihe „Bürger machen Politik“ Personen vor, die zum Beispiel mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz das städtische Freibad vor der Schließung bewahren, nachts für die Beleuchtung eines Fußwegs sorgen oder einen maroden Bahnhof zum Kulturzentrum umbauen. Die 13 Beiträge erschienen in der Westfalenpost zwischen dem 29.01. und 29.03.2008.
Regine Beyer erzählt in ihrem Hörfunk-Feature „Als die Nachbarin im Treppenhaus saß“ die Geschichte einer ungewöhnlichen – ihrer eigenen – Nachbarschaftshilfe und davon, wie das Leben dadurch eine neue Qualität gewinnen kann. Der Beitrag wurde am 06.12.2007 in SWR 2 gesendet.
Till Oeppert zeigt in seinem Film „Durchboxen“ die ehrenamtliche Arbeit eines Trainers, der schwierige Jugendliche von der Straße in den Boxring holt, ihnen Disziplin beibringt, gute schulische Leistungen fordert und damit Erfolg hat. Der Film wurde von Radio Bremen produziert und am 29.08.2007 in der ARD („Exclusiv“) ausgestrahlt.
Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Fachjury unter dem Vorsitz von Gerd Appenzeller, Der Tagesspiegel.
- Jury Print: Sergej Lochthofen, Thüringer Allgemeine; Elisabeth Niejahr, Die Zeit; Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft e.V.
- Jury Hörfunk: Dr. Gerd Depenbrock, WDR; Dr. Günter Müchler, Deutschlandfunk; Dr. Lothar Ulsamer, Daimler AG
- Jury Fernsehen: Theo Koll, ZDF; Dr. Claudia Nothelle, RBB; Sabine Werth, Berliner Tafel e.V.
Die Preisverleihung findet am 29. November 2008 in der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart statt.
Pressekontakt
Susanne Staerk
Pressereferentin / Kommunikation
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Telefon 0711 460 84-29
Telefax 0711 460 84-10 29
Pressereferentin / Kommunikation
Robert Bosch Stiftung GmbH
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Telefax 0711 460 84-10 29