„Völkerverständigung macht Schule“ – Stipendien neu ausgeschrieben

Stuttgart, 29. Oktober 2008 – Die deutsche Sprache und Kultur an Schulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in China und Kasachstan zu vermitteln: Das ist das Ziel des Stipendienprogramms „Völkerverständigung macht Schule“. Dafür werden Studierende und Hochschulabsolventen für drei oder sechs Monate an Gastschulen entsandt, wo sie im Deutschunterricht mitwirken und Schülerprojekte entwickeln. Rund 310 Stipendiaten haben bereits an dem Programm teilgenommen, das die Robert Bosch Stiftung im Jahr 2001 initiiert hat und gemeinsam mit dem Pädagogischen Austauschdienst und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen durchführt. Jetzt wird das Programm zum achten Mal ausgeschrieben; Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2009.

„Völkerverständigung macht Schule“ richtet sich an Studierende und Hochschulabsolventen der Lehramtsfächer Deutsch, Fremdsprachen und Politik sowie anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer wie etwa Deutsch als Fremdsprache oder Geschichte. Die Studierenden müssen zum Zeitpunkt der Vermittlung im Hauptstudium sein.

Während ihres Aufenthalts erhalten die Teilnehmer ein monatliches Stipendium in Höhe von 800 Euro. Außerdem werden Pauschalbeträge zur Deckung der Reise- und Versicherungskosten gewährt. Darüber hinaus wird  Sprachunterricht gefördert, der der Vorbereitung des Auslandseinsatzes dient. An den Gastschulen vor Ort stehen den Stipendiaten jeweils ein deutscher Mentor und eine einheimische Lehrkraft beratend zur Seite.

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