Stadt Mannheim

Übergangsmanagement im Stadtteil für junge Migranten
Projektlaufzeit: 01.09.2008 – 31.08.2011

Das Projekt hilft Eltern von Migrantenjugendlichen, ihre Kinder bei der Berufsorientierung und Berufswahl zu unterstützen und trägt dazu bei, die Übergangsquote der Migrantenjugendlichen von der Hauptschule in Ausbildung (2007: 10,8 %) zu erhöhen.

Es wurde in den ersten beiden Projektjahren modellhaft im Quartier "Westliche Unterstadt" durchgeführt, das mit einem Migrantenanteil von über 50% und 140 Nationalitäten eines der ethnisch heterogensten der Stadt ist.

Folgende fünf  Module wurden durchgeführt:
1. Informationsveranstaltungen zum Schul- und Ausbildungssystem und zu Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern der Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 10 an der Johannes-Kepler-Schule und in zwei Migranten- und Moscheevereinen.
2. Schulung von Multiplikatoren aus Migrantenvereinen, die dort über (Aus-)Bildung informieren und eine Brücke zu den Angebotsträgern bilden;
3. Einrichten einer Elternsprechstunde in wechselnder Sprache;
4. Aufbau eines Kreises von Eltern, um sie in ihren erzieherischen und damit in ihren Unterstützungskompetenzen zu stärken;
5. Gewinnung von im Stadtteil ansässigen Unternehmen, die im Rahmen der Berufswegeplanung an den Schulen Praktika ermöglichen.

Das Projekt wird vom Fachbereich Bildung/ Übergangsmanagement Schule - Beruf der Stadt Mannheim in Kooperation mit der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. (Projektstandort), dem Beauftragten für Integration und Migration, dem Interkulturellen Bildungszentrum und der Johannes-Kepler-Ganztageshauptschule durchgeführt. In einer Übergangsphase seit September 2010 werden die Module an zwei weiteren Hauptschulen getestet und die daraus resultierenden Erfahrungen und Erkenntnisse in ein integriertes Handlungskonzept "Elternarbeit am Übergang Schule - Beruf" überführt, das dann nachhaltig in das Mannheimer Übergangsmanagement eingebettet werden soll.(Projektstandort), .

Kontakt

Tania König