Czech-German Young Professionals Program

Europäische Integration und Globalisierung als lokale Herausforderungen in Deutschland und der Tschechischen Republik

Die bilateralen Beziehungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten spielen trotz des starken Einflusses der Europäischen Integration immer noch eine bedeutende Rolle. Gerade weil der Integrationsprozess mit großen Herausforderungen für die Mitglieder verbunden ist, haben gesamteuropäische Angelegenheiten Auswirkungen auf die Beziehungen von benachbarten Staaten. Dies gilt auch für die deutsch-tschechische Nachbarschaft, die gegenwärtig von Herausforderungen geprägt ist, die mit dem europäischen Einigungsprozess eng verknüpft sind. Beispiele hierfür sind unter anderem die Liberalisierung des Arbeitsmarkts und die wachsende soziale Mobilität der EU-Bürger.

Wie zukünftige Entscheidungsträger solchen Herausforderungen begegnen, ist Gegenstand des Czech-German Young Professionals Program. Obwohl sich die bestehenden Aufgaben in den beiden Ländern auf den ersten Blick stark unterscheiden, gibt es ähnliche Strategien diese Herausforderungen zu bewältigen.

Zwölf Nachwuchskräfte aus der Tschechischen Republik und Deutschland treffen sich zu vier Seminareinheiten in vier verschiedenen Regionen der beiden Länder, um Auswirkungen der europäischen Integration kennen zu lernen und zu diskutieren. Ziel des Programms ist es, sowohl Impulse für die berufliche Tätigkeit der Teilnehmer zu geben, als auch die Grundlage für ein tieferes gegenseitiges Verständnis zu schaffen und ein dauerhaftes Netzwerk zukünftiger Führungskräfte aufzubauen.

Das Programmjahr 2011/2012
Das neue Jahresthema lautet "Managing the Unpredictable. The Future of Work and Education". Programmsprache ist Englisch. Die Bewerbungsfrist für das Programmjahr ist abgelaufen.

Weitere Informationen:
Das Programmjahr 2010/2011
Das Thema lautet "Speaking Politics. Communication, Responsibility and Chances in the Media Society". Programmsprache ist Englisch. Die Bewerbungsfrist für das Programmjahr ist abgelaufen.

Weitere Informationen:
Das Programmjahr 2009/2010
Das Thema des 2. Programmjahres 2009/2010 lautete „Gesellschaft im Wandel: Innovation und Entwicklung für eine bessere Zukunft?“. Im Mittelpunkt standen die beiden Schlagwörter „Innovation“ und „Entwicklung“, die für Wirtschafts- und Sozialprozesse in Europa immer entscheidend gewesen sind. In Krisenzeiten werden sie zu einer allgegenwärtigen, quasi magischen Formel. Sie versprechen einfache Lösungen und uneingeschränkte Wachstumsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmer die folgenden Fragen: Sind Innovationen so wirkungsvoll, wie man allgemein voraussetzt? Ist jede Innovation, auf die Anspruch erhoben wird, auch wirklich neu? Und wie können wir wissen, dass die Langzeitfolgen so positiv sind, wie wir hoffen?
Die Bewerbungsfrist für das Programmjahr ist abgelaufen.

Weitere Informationen:

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Ansprechpartner

Für deutsche Bewerber:
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Dr. Jennifer Schevardo
Telefon 030 25 42 31-47
Für tschechische Bewerber:
Association for International Affairs (AMO)
Václav Bacovský
Telefon +420 224 813 460

Kontakt in der Stiftung

Carsten Lenk
Telefon 0711 46084-79