Stiftungen in der Stiftung

Hans-Walz-Stiftung

Der Erforschung naturgemäßer Heilverfahren, insbesondere der Homöopathie, sieht sich die Stiftung durch den Auftrag von Robert Bosch seit ihrer Gründung verpflichtet. Sie wird aus den Erträgen des Sondervermögens der Hans-Walz-Stiftung sowie auf Mittel der Robert Bosch Stiftung finanziert.

Der Qualität und Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen kommt in der aktuellen Diskussion und die Wirksamkeit von komplementärmedizinischen Verfahren eine zentrale Rolle zu. Deshalb haben wir 2007 in Koopera-tion mit der Charité Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität München eine Sommerschule zu Forschungsmethoden in der Komplementärmedizin ins Leben gerufen, die bis 2011 jährlich angeboten wurde. Ab 2012 übernimmt die International Society for Complementary Medicine Research die Trägerschaft.

Wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der Homöopathie unterstützen wir durch die Hans-Walz-Stipendien, die es Wissenschaftlern aus aller Welt ermöglichen, zu Studienaufenthalten an das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung nach Stuttgart zu kommen. Das Institut vergibt alle zwei Jahre den Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten in der Homöopathiegeschichte. Zuletzt wurde 2015 der Preis an Prof. Jethro Hernandez Berrones verliehen. Der Titel der prämierten Arbeit lautet "Medicine in Revolution: Homeopathy and the Regulation of the Medical Profession in Mexico, 1853-1942".

Kontakt

Dr. Bernadette Klapper
Telefon 0711 46084-880