Ergebnisse
Erfolgsbedingungen und positive Wirkungen für die Schulen
Die Erfahrungen aus den Schulen sowie die Evaluationen bestätigen den Erfolg des Programms „Lehrer im Team“. Durch die verschiedenen Maßnahmen ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in den Kollegien und zu innovativen Unterrichtsformen deutlich gewachsen. Verschiedene Elemente der Zusammenarbeit konnten etabliert werden. Dazu gehören die Umstellung der Schulorganisation auf Jahrgangsteams, zunächst in den Klassen 5 und 6, später z.T. auch darüber hinaus, Team-Teaching in jahrgangsübergreifenden Klassen und in offenen Unterrichtsformen, z.B. Freiarbeit oder Projektarbeit, die Kooperation im Ganztagsschulbetrieb oder die Stärkung der Zusammenarbeit in den Fachbereichen. Die Veränderungen konnten darüber hinaus strukturell so gefestigt werden, dass von einer nachhaltigen Wirkung ausgegangen werden kann.
Durch die Erfahrungen der Schulen und die Evaluationen wurde aber auch deutlich, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, um die Instrumente und Veränderungen wirkungsvoll umsetzen zu können. Entscheidend für die Wirkung des Programms „Lehrer im Team – Qualitätsentwicklung an der Schule“ ist insbesondere die Kombination von drei Faktoren: Erstens: Die Teambildung darf nicht als Selbstzweck angesehen, sondern muss immer wieder erneut auf das Ziel der Verbesserung des Unterrichts fokussiert werden. Zweitens: Auf dem Hintergrund dieses gemeinsamen Ziels muss dem besonderen Entwicklungsrahmen jeder Einzelschule Rechnung getragen werden. Drittens: Die Förderung muss komplex angelegt sein und auf verschiedenen Handlungsebenen gleichzeitig ansetzen – auf den Ebenen der Schulleitung, der Steuergruppe, der Gesamtkonferenz und der Einzelkollegen – sowie enge Abstimmungen zwischen den Handlungsebenen gewährleisten.
Das Programm „Lehrer im Team“ konnte auch über die Projektschulen hinaus Wirkungen erzielen. Erfahrungen aus dem Mehrebenenkonzept des Programms wurden inzwischen in das Design der Programme „Reformzeit – Schulentwicklung in Partnerschaft“ (Robert Bosch Stiftung und Deutsche Kinder und Jugend Stiftung), „Akademie des Deutschen Schulpreises“ (Heidehof Stiftung und Robert Bosch Stiftung) sowie in das Bremer Konzept „Schule macht sich stark“ für Schulen in sozialen Brennpunkten (Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen) aufgenommen. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Bremen werden einige Projektschulen aus „Lehrer im Team“ bereits landesweit als Multiplikatoren für eine teamorientierte Schulentwicklung angefragt und genutzt.
Die Erfahrungen aus den Schulen sowie die Evaluationen bestätigen den Erfolg des Programms „Lehrer im Team“. Durch die verschiedenen Maßnahmen ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in den Kollegien und zu innovativen Unterrichtsformen deutlich gewachsen. Verschiedene Elemente der Zusammenarbeit konnten etabliert werden. Dazu gehören die Umstellung der Schulorganisation auf Jahrgangsteams, zunächst in den Klassen 5 und 6, später z.T. auch darüber hinaus, Team-Teaching in jahrgangsübergreifenden Klassen und in offenen Unterrichtsformen, z.B. Freiarbeit oder Projektarbeit, die Kooperation im Ganztagsschulbetrieb oder die Stärkung der Zusammenarbeit in den Fachbereichen. Die Veränderungen konnten darüber hinaus strukturell so gefestigt werden, dass von einer nachhaltigen Wirkung ausgegangen werden kann.
Durch die Erfahrungen der Schulen und die Evaluationen wurde aber auch deutlich, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, um die Instrumente und Veränderungen wirkungsvoll umsetzen zu können. Entscheidend für die Wirkung des Programms „Lehrer im Team – Qualitätsentwicklung an der Schule“ ist insbesondere die Kombination von drei Faktoren: Erstens: Die Teambildung darf nicht als Selbstzweck angesehen, sondern muss immer wieder erneut auf das Ziel der Verbesserung des Unterrichts fokussiert werden. Zweitens: Auf dem Hintergrund dieses gemeinsamen Ziels muss dem besonderen Entwicklungsrahmen jeder Einzelschule Rechnung getragen werden. Drittens: Die Förderung muss komplex angelegt sein und auf verschiedenen Handlungsebenen gleichzeitig ansetzen – auf den Ebenen der Schulleitung, der Steuergruppe, der Gesamtkonferenz und der Einzelkollegen – sowie enge Abstimmungen zwischen den Handlungsebenen gewährleisten.
Das Programm „Lehrer im Team“ konnte auch über die Projektschulen hinaus Wirkungen erzielen. Erfahrungen aus dem Mehrebenenkonzept des Programms wurden inzwischen in das Design der Programme „Reformzeit – Schulentwicklung in Partnerschaft“ (Robert Bosch Stiftung und Deutsche Kinder und Jugend Stiftung), „Akademie des Deutschen Schulpreises“ (Heidehof Stiftung und Robert Bosch Stiftung) sowie in das Bremer Konzept „Schule macht sich stark“ für Schulen in sozialen Brennpunkten (Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen) aufgenommen. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Bremen werden einige Projektschulen aus „Lehrer im Team“ bereits landesweit als Multiplikatoren für eine teamorientierte Schulentwicklung angefragt und genutzt.
Programmkoordination
Otto Seydel Institut
für Schulentwicklung
Dr. Otto Seydel
Telefon 07551 916125
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