„Grenzgänger“ – Robert Bosch Stiftung und Literarisches Colloquium Berlin schreiben erstmals Recherchestipendien für China aus

Stuttgart, 5. August 2008 – Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, umfasst in diesem Jahr erstmals Recherchen in China. Außerdem werden zum ersten Mal auch Kinder- und Jugendbuchprojekte gefördert.  Bis zum 31. Oktober 2008 können Autoren Recherchestipendien in Höhe von 2.000 Euro bis 10.000 Euro beantragen.

Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf Recherchereise Richtung Osten aufbrechen möchte, kann sich um eine Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und authentische Orte besuchen wollen – und die dabei einen eigenen Blick wagen. Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen, zu Diskussionen anregen und zu mehr Verständnis für diese Länder beitragen.

Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge. Eine unabhängige Jury wählt aus den Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Neben dem Stipendium werden die „Grenzgänger“ auch darin unterstützt, ihre Werke öffentlich zu präsentieren.

Bewerbungen können bis zum 31. Oktober 2008 an das Literarische Colloquium Berlin e.V. gesendet werden (Inga Niemann, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, Telefon 030/816996-64, E-Mail: niemann@lcb.de).

Pressekontakt

Susanne Staerk
Pressereferentin / Kommunikation
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart

Telefon 0711 460 84-29
Telefax 0711 460 84-10 29