Preisverleihung Baden-Württemberg 2008
Die Preisträger präsentieren ihre Projekte in der Robert Bosch Stiftung
Schiller für eine fünfte Klasse, das ist doch viel zu schwer! Dieses Vorurteil widerlegte die Klasse 5a der Schillerschule in Eislingen eindrucksvoll mit ihrem Projekt „Schiller für Kinder - Eine szenische Lesung“. Die Schüler entwickelten aus einem Schillerzitat das neue Motto der Schule: „Gemeinsam sind wir stark!“, das auf Banner geschrieben und in der Schule ausgehängt wurde. Im Deutschunterricht setzten sie sich intensiv mit Schiller auseinander, übten sich in Rhetorik und freier Rede und bereiteten eine Aufführung über sein Leben vor.
Dieses Engagement wurde belohnt. Auf der Preisverleihung am 21. Juli 2008 bekamen die Schüler den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis des Wettbewerbs „Wir reden mit!“ verliehen (Foto oben). Friedrich Schiller, das haben die Kinder gemerkt, erzählt genau wie andere Autoren und Schriftsteller spannende Geschichten. Wenn auch in einer etwas fremden Sprache. Im Rahmen der Preisverleihung führten sie die Ballade „Die Bürgschaft“ als szenische Lesung sowie eine Rap-Version der Ballade „Der Handschuh“ auf.
Eine Aufführung im Wald
Der zweite Preis in Höhe von 2000 Euro ging an die Klasse 5b der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in der Taus aus Backnang für ihr Projekt „Theater draußen“. Die Schüler haben aus eigenen Erlebnisberichten sowie aus Sprüchen, Liedern und Geschichten eine Schulrevue auf die Beine gestellt, die an drei verschiedenen Plätzen im Wald aufgeführt wurde. „Die Zuschauer sind mit uns durch den Wald an die verschiedenen Spielstätten gezogen und haben dadurch gleichzeitig einen Waldspaziergang gemacht“, erzählten die Schüler, allesamt als Bäume verkleidet. Durch das Projekt haben sie nicht nur gelernt, lauter und deutlicher zu reden und ihre Gefühle zu verbalisieren, sondern sind auch bestens über alle Daten und Fakten des Waldes informiert.
Gewaltfreie Kommunikation
Dass Sprache auch etwas Gefährliches haben kann, zeigte die Klasse 8a der Grund- und Hauptschule Gablenberg aus Stuttgart mit ihrem Projekt „Jetzt versteh ich dich! Schüler lernen gewaltfreie Kommunikation“. Im Unterricht beschäftigten sie sich mit dem Thema „Sprache ohne Gewalt“ und machten dazu verschiedene Übungen und Rollenspiele. Relativ früh kam die Idee hinzu, auch einen Film über das Thema zu drehen. „Wir haben Ideen entwickelt, Drehbücher geschrieben und viel über die Gewalt diskutiert“, erzählten die Schüler. Der Film wurde in Ausschnitten auf der Preisverleihung aufgeführt und brachte den Schülern den mit 1000 Euro dotierten dritten Preis des Wettbewerbs ein.
Die drei Siegerprojekte wurden aus insgesamt 22 geförderten Schulen in Baden-Württemberg ausgewählt und waren damit die „Gewinner der Gewinner“. Dies betonte auch Kultusminister Helmut Rau auf der Preisverleihung. Gemeinsam mit Dieter Berg, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, überreichte er die Urkunden an die drei Klassen.
Schiller für eine fünfte Klasse, das ist doch viel zu schwer! Dieses Vorurteil widerlegte die Klasse 5a der Schillerschule in Eislingen eindrucksvoll mit ihrem Projekt „Schiller für Kinder - Eine szenische Lesung“. Die Schüler entwickelten aus einem Schillerzitat das neue Motto der Schule: „Gemeinsam sind wir stark!“, das auf Banner geschrieben und in der Schule ausgehängt wurde. Im Deutschunterricht setzten sie sich intensiv mit Schiller auseinander, übten sich in Rhetorik und freier Rede und bereiteten eine Aufführung über sein Leben vor.
Dieses Engagement wurde belohnt. Auf der Preisverleihung am 21. Juli 2008 bekamen die Schüler den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis des Wettbewerbs „Wir reden mit!“ verliehen (Foto oben). Friedrich Schiller, das haben die Kinder gemerkt, erzählt genau wie andere Autoren und Schriftsteller spannende Geschichten. Wenn auch in einer etwas fremden Sprache. Im Rahmen der Preisverleihung führten sie die Ballade „Die Bürgschaft“ als szenische Lesung sowie eine Rap-Version der Ballade „Der Handschuh“ auf.
Eine Aufführung im Wald
Der zweite Preis in Höhe von 2000 Euro ging an die Klasse 5b der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in der Taus aus Backnang für ihr Projekt „Theater draußen“. Die Schüler haben aus eigenen Erlebnisberichten sowie aus Sprüchen, Liedern und Geschichten eine Schulrevue auf die Beine gestellt, die an drei verschiedenen Plätzen im Wald aufgeführt wurde. „Die Zuschauer sind mit uns durch den Wald an die verschiedenen Spielstätten gezogen und haben dadurch gleichzeitig einen Waldspaziergang gemacht“, erzählten die Schüler, allesamt als Bäume verkleidet. Durch das Projekt haben sie nicht nur gelernt, lauter und deutlicher zu reden und ihre Gefühle zu verbalisieren, sondern sind auch bestens über alle Daten und Fakten des Waldes informiert.
Gewaltfreie Kommunikation
Dass Sprache auch etwas Gefährliches haben kann, zeigte die Klasse 8a der Grund- und Hauptschule Gablenberg aus Stuttgart mit ihrem Projekt „Jetzt versteh ich dich! Schüler lernen gewaltfreie Kommunikation“. Im Unterricht beschäftigten sie sich mit dem Thema „Sprache ohne Gewalt“ und machten dazu verschiedene Übungen und Rollenspiele. Relativ früh kam die Idee hinzu, auch einen Film über das Thema zu drehen. „Wir haben Ideen entwickelt, Drehbücher geschrieben und viel über die Gewalt diskutiert“, erzählten die Schüler. Der Film wurde in Ausschnitten auf der Preisverleihung aufgeführt und brachte den Schülern den mit 1000 Euro dotierten dritten Preis des Wettbewerbs ein.
Die drei Siegerprojekte wurden aus insgesamt 22 geförderten Schulen in Baden-Württemberg ausgewählt und waren damit die „Gewinner der Gewinner“. Dies betonte auch Kultusminister Helmut Rau auf der Preisverleihung. Gemeinsam mit Dieter Berg, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, überreichte er die Urkunden an die drei Klassen.
Die Klasse 5b der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in der Taus präsentierte ihr Projekt "Theater draußen".
Die Klasse 8a der Grund- und Hauptschule Gablenberg berichtete über ihr Filmprojekt "Jetzt versteh ich dich! Schüler lernen gewaltfreie Kommunikation".