Preisverleihung 2008
Am 4. Juli wurde der Otto-Mühlschlegel-Preis 2008 Zukunft Alter in Baden-Baden verliehen. „Der Preis wurde in der Absicht ausgeschrieben, das kreative Potential älterer Menschen sichtbar zu machen und den Blick darauf zu lenken, welche Bereicherung für unser gesellschaftlich-kulturelles Leben darin steckt“, sagte Dr. Kurt Liedtke, Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung, der die Gäste zusammen mit dem Oberbürgermeister Baden-Badens Wolfgang Gerstner begrüßte. Dr. Wieland Backes führte durch die Preisverleihung und bat nacheinander die „kreativen“ Preisträger zur Entgegennahme der Auszeichnung auf die Bühne.
„The winner is: das Altentheater des Freien Werkstatt Theaters Köln“ verkündete Laudator Dietz-Werner Steck, alias Tatort-Kommissar Bienzle, und sprach seinen Kölner Schauspielkollegen großen Respekt aus. Dieter Scholz, Ingrid Berzau und Georg Reinhold nahmen stellvertretend für das gesamte Ensemble den Hauptpreis entgegen.
Die 101-jährige Ilse Pohl wurde für ihr schriftstellerisches Alterswerk geehrt. Ihr Leben sei ein Vorbild für die Offenheit, neue Herausforderungen auch im hohen Alter anzunehmen und den jeweiligen Augenblick zu nutzen, so der Gerontologe Professor Andreas Kruse in seiner Laudatio.
Die Journalistin Wibke Bruhns erhielt einen Sonderpreis für ihr Buch „Meines Vaters Land“. Professor Hellmuth Karasek sprach von einem klugen Buch. Die Autorin hätte durch ihr Alter die nötige Reife und ausreichend Distanz gehabt, nicht Anklage zu erheben, sondern ein Werk von allgemeinem Interesse zu schaffen.
Anerkennungen gab es für fünf weitere kreative Leistungen. Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke älterer Menschen präsentierte die Ausstellung „Kreativität im Alter“, die zum Auftakt der Festveranstaltung von Dr. Kurt Liedtke eröffnet wurde. „Kreatives aus Literatur und Lyrik“ aus der Feder älterer Menschen, die sich um den Preis beworben hatten, ist in einer gleichnamigen Broschüre nachzulesen.
Impressionen von der Preisverleihung
„The winner is: das Altentheater des Freien Werkstatt Theaters Köln“ verkündete Laudator Dietz-Werner Steck, alias Tatort-Kommissar Bienzle, und sprach seinen Kölner Schauspielkollegen großen Respekt aus. Dieter Scholz, Ingrid Berzau und Georg Reinhold nahmen stellvertretend für das gesamte Ensemble den Hauptpreis entgegen.
Die 101-jährige Ilse Pohl wurde für ihr schriftstellerisches Alterswerk geehrt. Ihr Leben sei ein Vorbild für die Offenheit, neue Herausforderungen auch im hohen Alter anzunehmen und den jeweiligen Augenblick zu nutzen, so der Gerontologe Professor Andreas Kruse in seiner Laudatio.
Die Journalistin Wibke Bruhns erhielt einen Sonderpreis für ihr Buch „Meines Vaters Land“. Professor Hellmuth Karasek sprach von einem klugen Buch. Die Autorin hätte durch ihr Alter die nötige Reife und ausreichend Distanz gehabt, nicht Anklage zu erheben, sondern ein Werk von allgemeinem Interesse zu schaffen.
Anerkennungen gab es für fünf weitere kreative Leistungen. Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke älterer Menschen präsentierte die Ausstellung „Kreativität im Alter“, die zum Auftakt der Festveranstaltung von Dr. Kurt Liedtke eröffnet wurde. „Kreatives aus Literatur und Lyrik“ aus der Feder älterer Menschen, die sich um den Preis beworben hatten, ist in einer gleichnamigen Broschüre nachzulesen.
Impressionen von der Preisverleihung
Begrüßung
Dr. Kurt Liedtke, Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung, begrüßte die Gäste zur Preisverleihung in Baden Baden.
Bilder: Marcus Gernsbeck