Programmbeschreibung

Das Programm Völkerverständigung macht Schule wurde 2001 von der Robert Bosch Stiftung im Programmbereich “Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China” entwickelt und wird von ihr finanziert. Die Durchführung des Stipendienprogramms erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Der PAD ist für die Programmabwicklung im Inland und die Kommunikation mit den Stipendiaten zuständig, die ZfA stellt die Verbindung zu den Schulen und der Betreuung im Gastland her. Die Gastschulen sind ausgewählte Schulen mit einem Schwerpunkt im Fach Deutsch, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) gefördert und betreut werden. Vor Ort erhält der Stipendiat Unterstützung durch einen deutschen Mentor und eine einheimische Lehrkraft in Form einer Tandem-Betreuung.

Ziel des Programms ist die Vermittlung der deutschen Sprache, Kultur und eines aktuellen Deutschlandbildes an einer Gastschule in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in Kasachstan. Die Robert Bosch Stiftung folgt damit dem Auftrag des Stifters Robert Bosch (1861 bis 1942), zur Versöhnung und Verständigung der Völker beizutragen. Auch die Stipendiaten sollen an der Idee der Völkerverständigung mitwirken und zur Verbesserung der Beziehungen und zum Abbau von Vorurteilen gerade bei der jüngeren Generation beitragen.

Der Stipendienaufenthalt ermöglicht den Teilnehmern, praktische Unterrichts- und Projekterfahrung zu sammeln, ihre Kenntnisse über das Gastland und dessen Kultur zu vertiefen und diese nach ihrer Rückkehr in Deutschland zu vermitteln. Die Robert Bosch Stiftung fördert mit dem Programm das gegenseitige Kennenlernen, den Austausch von Unterrichtsmaterialien und -methoden, Schülerbegegnungen und die Anbahnung von Schulpartnerschaften.

Ansprechpartner

Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz
Völkerverständigung macht Schule
Telefon 0228 501-254

Kontakt in der Stiftung

Elisabeth van Gelder
Telefon 0711 46084-146