„Eine neue Stimme der deutschen Literatur“:
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2008 an Saša Stanišic
Stuttgart, 28. Februar 2008 – Der in Bosnien-Herzegowina geborene Schriftsteller Saša Stanišic wird heute in München mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2008 der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Die aus Ungarn stammende Autorin Léda Forgó und der aus Tschechien kommende Autor Michael Stavaric erhalten Förderpreise in Höhe von jeweils 7.000 Euro. Mit dem Chamisso-Preis würdigt die Robert Bosch Stiftung seit 1985 deutsch schreibende Autoren, deren Muttersprache nicht die deutsche Sprache ist. Die Auszeichnungen werden bei einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz verliehen.
„Alle Chamisso-Autoren sind nicht nur deutsche Schriftsteller, sondern auch, bewusst oder unbewusst, literarische und sprachliche Brückenbauer zwischen der deutschen Kultur und der Kultur ihres Herkunftslandes“, sagt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.
In Saša Stanišic habe die deutsche Literatur „eine neue Stimme gefunden“, sagt Laudator Wolfgang Herles über den 29-Jährigen, der in Leipzig lebt. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ (2006) sei „ein trauriger und komischer, ein leichter und schwerer, ein poetischer, ein temperamentvoller Roman“ und Stanišic ein „stupendes Talent“. Léda Forgó sei in ihrem Debütroman „Der Körper meines Bruders“ (2007) „ein erstaunlich dichtes Werk von widersprüchlichen Gefühlswelten in einer widersprüchlichen Zeit gelungen“, sagt Lerke von Saalfeld über die 34-Jährige, die in Berlin lebt. Michael Stavaric überrasche ihn vor allem durch „die rhythmische Struktur“ seiner Sätze und sein „pointenreiches Erzählen“, sagt Jirí Gruša über den 36-Jährigen, der in Wien lebt. „Terminifera“ (2007) ist sein zweiter Roman.
Die erste gemeinsame Lesung der Chamisso-Preisträger 2008 findet am 29. Februar um 20 Uhr im Literaturhaus München statt.
„Alle Chamisso-Autoren sind nicht nur deutsche Schriftsteller, sondern auch, bewusst oder unbewusst, literarische und sprachliche Brückenbauer zwischen der deutschen Kultur und der Kultur ihres Herkunftslandes“, sagt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.
In Saša Stanišic habe die deutsche Literatur „eine neue Stimme gefunden“, sagt Laudator Wolfgang Herles über den 29-Jährigen, der in Leipzig lebt. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ (2006) sei „ein trauriger und komischer, ein leichter und schwerer, ein poetischer, ein temperamentvoller Roman“ und Stanišic ein „stupendes Talent“. Léda Forgó sei in ihrem Debütroman „Der Körper meines Bruders“ (2007) „ein erstaunlich dichtes Werk von widersprüchlichen Gefühlswelten in einer widersprüchlichen Zeit gelungen“, sagt Lerke von Saalfeld über die 34-Jährige, die in Berlin lebt. Michael Stavaric überrasche ihn vor allem durch „die rhythmische Struktur“ seiner Sätze und sein „pointenreiches Erzählen“, sagt Jirí Gruša über den 36-Jährigen, der in Wien lebt. „Terminifera“ (2007) ist sein zweiter Roman.
Die erste gemeinsame Lesung der Chamisso-Preisträger 2008 findet am 29. Februar um 20 Uhr im Literaturhaus München statt.
Pressekontakt
Susanne Staerk
Pressereferentin / Kommunikation
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Telefon 0711 460 84-29
Telefax 0711 460 84-10 29
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