Magazin 2/2007
Aus dem Editorial
Die vielen positiven Reaktionen auf die erste Ausgabe unseres Magazins
haben uns sehr gefreut. Wir legen Ihnen die zweite Ausgabe vor, die das Thema „Migration und Integration“ in den Mittelpunkt rückt. Die Robert Bosch Stiftung hat bereits vor Jahren Modelle für gelingende Integration im Bereich Literatur und Schule entwickelt. Im Schwerpunkt „Migration und Integration“ werden nun neben lokalen Ansätzen besonders Fragen der Migration im internationalen Kontext aufgegriffen. Im Sommer konnten wir zusammen mit Bundespräsident Horst Köhler die Vervollständigung der Tschechischen Bibliothek feiern. Anlass für
uns, die Geschichte der Literaturförderung in der Stiftung nachzuzeichnen.
Die vielen positiven Reaktionen auf die erste Ausgabe unseres Magazins
haben uns sehr gefreut. Wir legen Ihnen die zweite Ausgabe vor, die das Thema „Migration und Integration“ in den Mittelpunkt rückt. Die Robert Bosch Stiftung hat bereits vor Jahren Modelle für gelingende Integration im Bereich Literatur und Schule entwickelt. Im Schwerpunkt „Migration und Integration“ werden nun neben lokalen Ansätzen besonders Fragen der Migration im internationalen Kontext aufgegriffen. Im Sommer konnten wir zusammen mit Bundespräsident Horst Köhler die Vervollständigung der Tschechischen Bibliothek feiern. Anlass für
uns, die Geschichte der Literaturförderung in der Stiftung nachzuzeichnen.
Wir hoffen die nachfolgenden Auszüge machen Sie neugierig auf das Magazin
und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.
Mehr Integration wagen
Unter den großen Herausforderungen, denen Gesellschaft und Politik in den kommenden Jahren ausgesetzt sein werden, spielen Fragen der Migration und Integration eine wichtige Rolle. Die Stiftung leistet mit eigenen Initiativen einen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen und unterstützt die Entwicklung und Verbreitung guter Praxis.
Unter den großen Herausforderungen, denen Gesellschaft und Politik in den kommenden Jahren ausgesetzt sein werden, spielen Fragen der Migration und Integration eine wichtige Rolle. Die Stiftung leistet mit eigenen Initiativen einen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen und unterstützt die Entwicklung und Verbreitung guter Praxis.
Vom Traum einer Literatur Europas. Sprache als Schlüssel zur Verständigung
Kenntnis von Sprache, Geschichte und Kultur anderer Länder bildet die Grundlage für Verständigung. Die polnische, tschechische und türkische Bibliothek der Robert Bosch Stiftung eröffnen Einblicke in die Befindlichkeiten anderer Völker und sind vertrauensbildende Maßnahmen: Sie erweisen dem Land Reverenz, signalisieren dauerhaftes Interesse und öffnen die Türen für eine Zusammenarbeit.
Kenntnis von Sprache, Geschichte und Kultur anderer Länder bildet die Grundlage für Verständigung. Die polnische, tschechische und türkische Bibliothek der Robert Bosch Stiftung eröffnen Einblicke in die Befindlichkeiten anderer Völker und sind vertrauensbildende Maßnahmen: Sie erweisen dem Land Reverenz, signalisieren dauerhaftes Interesse und öffnen die Türen für eine Zusammenarbeit.
Die Sprache als Brückenbauer. Autoren auf dem Weg durch die Industriekultur
Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftung seit 1985 deutsch schreibende Autoren nicht deutscher Muttersprache aus. Die Autoren haben ganz unterschiedliche kulturelle Hintergründe und sind durch Arbeitsmigration, Asyl, Exil oder Studium nach Deutschland gekommen. Eines aber verbindet sie: Die deutsche Sprache, in die sie eingewandert sind und die sie zu ihrer eigenen und wichtigsten Ausdrucksform gemacht haben. Der Preis dokumentiert, dass Literatur und Sprache der Verständigung zwischen den Kulturen dient – in Deutschland, in Europa und darüber hinaus.
Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftung seit 1985 deutsch schreibende Autoren nicht deutscher Muttersprache aus. Die Autoren haben ganz unterschiedliche kulturelle Hintergründe und sind durch Arbeitsmigration, Asyl, Exil oder Studium nach Deutschland gekommen. Eines aber verbindet sie: Die deutsche Sprache, in die sie eingewandert sind und die sie zu ihrer eigenen und wichtigsten Ausdrucksform gemacht haben. Der Preis dokumentiert, dass Literatur und Sprache der Verständigung zwischen den Kulturen dient – in Deutschland, in Europa und darüber hinaus.
Auf die Überholspur kommen. Frauen in der Wissenschaft
Ein international wettbewerbsfähiger Forschungsstandort braucht Spitzenforscher. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, eines starken internationalen Standortwettbewerbs und eines drohenden Mangels an Spitzenkräften in Wissenschaft und Wirtschaft können wir
es uns daher nicht leisten, vorhandene Potentiale für die Wissenschaft brachliegen zu lassen. Mit „Fast Track“ soll jungen motivierten Postdoktorandinnen Mut gemacht werden, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen und eine Karriere in der Wissenschaft anzustreben.
Ein international wettbewerbsfähiger Forschungsstandort braucht Spitzenforscher. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, eines starken internationalen Standortwettbewerbs und eines drohenden Mangels an Spitzenkräften in Wissenschaft und Wirtschaft können wir
es uns daher nicht leisten, vorhandene Potentiale für die Wissenschaft brachliegen zu lassen. Mit „Fast Track“ soll jungen motivierten Postdoktorandinnen Mut gemacht werden, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen und eine Karriere in der Wissenschaft anzustreben.
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