Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie kann die Projektskizze aussehen, die ich bei der Bewerbung einreichen soll?
Unter einem „Projekt” verstehen wir hier eine Aufgabe, die sich Ihnen an Ihrem Arbeitsplatz stellt. Das Projekt soll sich direkt auf Ihre Arbeit beziehen und für Ihre Institution von Nutzen sein. Für die Umsetzung benötigen Sie Kontakte in Deutschland oder in der EU und sind an den Erfahrungen der dortigen Kollegen interessiert.
Die Idee wird als Projektskizze bei der Bewerbung eingereicht. Sie sollte max. 3.000 Zeichen lang sein und folgende Fragen beantworten: Was ist der Inhalt und das Ziel des Projekts? Was soll Ihr Projekt verändern? Welche Ergebnisse erwarten Sie? In welchem Zusammenhang zu Ihrer Arbeit steht das Projekt? Was möchten Sie während Ihres Aufenthalts in Deutschland für Ihr Vorhaben erreichen? Das Projekt sollte möglichst so struktiert sein, dass bereits nach einem Jahr erste Ergebnisse erzielt werden können.
Bei den Auswahlgesprächen präsentieren Sie Ihre Projektskizze vor einer Auswahlkommission. Das Projekt muss dann noch nicht perfekt sein – uns sind vor allem Ihre Überlegungen und Ideen dazu wichtig, denn wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Beispiele: Als Projektergebnis kann ein Konzept erstellt werden, das die Kommunikationsstrukturen im Team verbessert oder es wird ein Seminar organisiert, in dem das im Kolleg Gelernte zu Kommunikation und Präsentation und zu Good Governance weitergegeben wird. Ebenso können neue Gedanken zu Good Governance oder zur Internationalen Politik in einem Policy Paper zu-sammengefasst werden, das anschließend gezielt verbreitet wird. In einem Blog kann über das Gelernte berichtet werden. Auch ist es möglich, ein Monitoring in einem Politikbereich durchzuführen oder eine Best Practice Sammlung zu erstellen. Und nicht zuletzt ist eine Wirkung für die Gesellschaft von Interesse: zum Beispiel möchte Ihre Behörde e-Government einführen und Sie sind an Erfahrungen aus Deutschland interessiert, oder Sie möchten sich für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem 3. Sektor (NGOs) einsetzen. Darüberhinaus sind wir für alle Ideen offen, die sich im Sinne einer Good Governance für ein effektiveres Management und eine bessere Kommunikation in der Gesellschaft einsetzen.

Ich habe ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium. Wird dies anerkannt?
Ein Baccalaureat/Bachelor-Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule wird als Hochschulstudium akzeptiert.

Ich arbeite gerade außerhalb meines Heimatlandes und würde gerne an dem Programm teilnehmen. Ist das möglich?
Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg richtet sich vor allem an Personen, die erste Berufserfahrungen in ihrem Heimatland erworben haben und auch dort ihren Lebensmittelpunkt haben. Sie brauchen die Unterstützung Ihres Arbeitgebers in Ihrem Heimatland. Wenn Sie für Ihren Arbeitgeber im Ausland arbeiten, können Sie sich bewerben.  

Ich bin Jurist, kann ich mich bewerben?
Ja, das Programm ist auch für Juristen offen.

Ich bin Lehrer/Dozent an einer Universität. Kann ich mich bewerben?
Für das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg ist diese Berufsgruppe kein Schwerpunkt. Wenn Sie jedoch in der Administration einer Bildungs- oder Forschungseinrichtung arbeiten (also außerhalb von Forschung und Lehre), können Sie sich bewerben. Für Lehrkräfte und Wissenschaftler ist das Programm jedoch nicht offen.

Ich bin zurzeit nicht berufstätig, verfüge jedoch bereits über erste Berufserfahrungen im öffentlichen Sektor. Kann ich mich bewerben und wenn ja, was soll ich mit den fehlenden Pflichtangaben bei der Online-Bewerbung machen?
Leider ist das Programm nur für Berufstätige geöffnet.

Wie gut müssen meine Deutschkenntnisse zum Bewerbungszeitpunkt sein?
Das ganze Programm wird auf Deutsch stattfinden. Das bedeutet, dass Sie zum Kollegbeginn fließend Deutsch sprechen müssen (mindestens C1-Niveau). Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen mindestens gute Kenntnisse vorhanden sein, die Sie dann eigenständig verbessern sollten. Die Vorstellungsgespräche finden bereits auf Deutsch statt. Wenn Sie ausgewählt werden, ermöglicht Ihnen die Stiftung einen Auffrischungssprachkurs in Deutschland vom 29.8.-10.9.2011. Über die Notwendigkeit eines Sprachkurses entscheidet die Robert Bosch Stiftung.

Wie soll das Empfehlungsschreiben aussehen, welche Punkte soll es beinhalten?
Das Empfehlungsschreiben muss vom aktuellen Arbeitgeber (mindestens der direkte Vorgesetzte) ausgestellt werden. Empfehlungen von Privatpersonen, Freunden oder Verwandten werden nicht akzeptiert.
Bei einem Empfehlungsschreiben sind weder Form noch Inhalt vorgegeben. Trotzdem sollte es zumindest enthalten: Vor- und Nachname, Geburtsort und -datum (zur eindeutigen Identifizierung), Informationen zu Art und Dauer der Zusammenarbeit - und natürlich die Empfehlung selbst, die über Persönlichkeit, Stärken und Schwächen, Arbeitsbereich und Entwicklungsmöglichkeiten des Bewerbers Auskunft gibt. Außerdem sollte das Empfehlungsschreiben ausdrücklich für die Bewerbung auf das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg ausgestellt werden und daher möglichst aktuell sowie auf offiziellem Papier mit Unterschrift und Institutsstempel vorliegen. 

Wann erfahre ich, ob ich zum Auswahlgespräch eingeladen werde?
Anfang April 2011 versenden wir die Einladungen zum Auswahlgespräch per E-Mail. Die Auswahlgespräche finden dann vom 13.-15. Mai 2011 in Berlin statt.

Werden die Reisekosten zum Auswahlgespräch im Mai übernommen?
Ja. Bei den Auswahlgesprächen werden die Kosten für die Übernachtung, die Verpflegung und die Reisekosten vom Wohnort nach Berlin und zurück von der Robert Bosch Stiftung übernommen.

 

Bekomme ich nach dem Kolleg ein Zertifikat?
Ja, Sie erhalten am Ende des Programms ein Zertifikat, in dem Ihre Teilnahme am Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg bescheinigt wird.