Klinische Pharmakologie
Der Verbesserung von individuellen Arzneimitteltherapien widmen sich seit vielen Jahren die Forscher des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie (IKP) und des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK). Relevante genetische Veränderungen des menschlichen Erbguts für Therapieerfolge, aber auch für die Entstehung von Krankheiten, stehen im Zentrum der Untersuchungen dieser stiftungseigenen Einrichtungen. Mit internationalem Erfolg und Anerkennung konnten die Forscher am pharmakologischen Institut Beiträge zur Erforschung der Therapie von Leukämie bei Kindern, von Brustkrebs oder von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leisten.
In diesem Kontext erhält in diesem Jahr Dr. med. Jan Wehkamp den mit 180 000 Euro dotierten Karrierepreis 2006 der Ernst-Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung. Defensine, körpereigene Antibiotika, deren Fehlen vermutlich eine der wesentlichen Ursachen für die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Morbus Crohn darstellt, stehen im Mittelpunkt seiner Forschung. Nach wie vor stellt die große individuelle Variabilität von Arzneimitteleffekten – von mangelnder Wirksamkeit über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) bis hin zu toxischen Reaktionen – ein großes Problem dar, zu dessen Lösung die Wissenschaftler am Forschungsbereich IKP/RBK beitragen. Dabei konzentrierten sich in den letzten Jahren die Forschungsprojekte weiterhin auf die beiden Schwerpunkte "Pharmakogenomik" und "Molekulare Grundlagen der Entstehung und Therapie des Mammakarzinoms".
In der Pharmakogenomik werden mit modernsten Methoden der molekularen Medizin auf genetischer Ebene therapierelevante Vorgänge des Arzneimittelstoffwechsels und -transports untersucht. Die Forscher erkennen dabei zunehmend, dass genetische Faktoren für das Krankheitsgeschehen (Ursachen, Verlauf und Prognose) große Bedeutung haben, die auch zum Teil die große individuelle Variabilität von Medikamenteneffekten erklären können. Die Qualität der Forschung an den beiden Einrichtungen wird durch einen Wissenschaftlichen Beirat gesichert, dem bekannte Mediziner, Pharmakologen und Biologen angehören.
In diesem Kontext erhält in diesem Jahr Dr. med. Jan Wehkamp den mit 180 000 Euro dotierten Karrierepreis 2006 der Ernst-Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung. Defensine, körpereigene Antibiotika, deren Fehlen vermutlich eine der wesentlichen Ursachen für die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Morbus Crohn darstellt, stehen im Mittelpunkt seiner Forschung. Nach wie vor stellt die große individuelle Variabilität von Arzneimitteleffekten – von mangelnder Wirksamkeit über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) bis hin zu toxischen Reaktionen – ein großes Problem dar, zu dessen Lösung die Wissenschaftler am Forschungsbereich IKP/RBK beitragen. Dabei konzentrierten sich in den letzten Jahren die Forschungsprojekte weiterhin auf die beiden Schwerpunkte "Pharmakogenomik" und "Molekulare Grundlagen der Entstehung und Therapie des Mammakarzinoms".
In der Pharmakogenomik werden mit modernsten Methoden der molekularen Medizin auf genetischer Ebene therapierelevante Vorgänge des Arzneimittelstoffwechsels und -transports untersucht. Die Forscher erkennen dabei zunehmend, dass genetische Faktoren für das Krankheitsgeschehen (Ursachen, Verlauf und Prognose) große Bedeutung haben, die auch zum Teil die große individuelle Variabilität von Medikamenteneffekten erklären können. Die Qualität der Forschung an den beiden Einrichtungen wird durch einen Wissenschaftlichen Beirat gesichert, dem bekannte Mediziner, Pharmakologen und Biologen angehören.