Über das Lektorenprogramm

Die Robert Bosch Stiftung möchte mit dem Lektorenprogramm dem Bedarf der osteuropäischen und chinesischen Hochschulen an deutschen Muttersprachlern und Lehrkräften, die neben ihrem Fachgebiet ein junges und lebendiges Deutschlandbild vermitteln, gerecht werden. Außerdem ermöglicht die Stiftung damit deutschen Hochschulabsolventinnen und -absolventen, an Hochschulen in Osteuropa und China Berufserfahrung zu sammeln. Die Lektorinnen und Lektoren qualifizieren sich in der Lehre und der Projektarbeit sowie durch die Teilnahme an einem zertifizierten Ausbildungsgang und durch den Spracherwerb. Sie werden so zu einem Bindeglied zwischen Deutschland und ihrem Gastland.

Neben Lehre und Projektarbeit absolvieren die Lektorinnen und Lektoren die wissenschaftliche Ausbildung "Bildungsmanagement an Hochschulen in Osteuropa und China". Dieser in Kooperation mit der Arbeitsstelle organization studies der Universität Hildesheim speziell für das Lektorenprogramm entwickelte Ausbildungsgang verzahnt in einzigartiger Weise Praxis und Theorie gemäß dem Konzept des Lebenslangen Lernens. Die Seminarthemen liefern den Lektorinnen und Lektoren Impulse für ihre Tätigkeit. Gleichzeitig bildet der Ausbildungsgang eine Grundlage für den beruflichen Einstieg nach dem Lektorat. 

Seit 1999 wird das Lektorenprogramm gemeinsam mit dem Osteuropazentrum der Universität Hohenheim koordiniert. Der Kern der Arbeit des Osteuropazentrums liegt neben der Förderung des wissenschaftlichen Austauschs in der Koordination von EU-finanzierten Projekten mit Hochschulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Ansprechpartner

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Christian Wochele
Telefon +49 (0)711 4592 3977
Fax +49 (0)711 4592 2771