Projektarbeit

Neben der Unterrichtstätigkeit ist die Projektarbeit fester Bestandteil im Lektorenprogramm. Unter dem Motto der Völkerverständigung führen Lektorinnen und Lektoren Projekte durch. Diese Projekte können:
:: den Studierenden (etwa in Form von Wettbewerben, Theater-Aufführungen, 
   Deutsch-Klubs etc.) oder
:: der Hochschule durch Maßnahmen im Bereich Marketing 
   und Öffentlichkeitsarbeit (Deutsche Tage, Curriculumsentwicklung etc.)
zugute kommen. Auf diese Weise gestalten sie gemeinsam mit den Ansprechpartnern vor Ort, den Studierenden und Lehrenden das Leben an den jeweiligen Hochschulen in Osteuropa und China aktiv mit.

Es ist möglich, auch außerhalb der Hochschule Projekte in den Bereichen Kultur, Austausch und zivilgesellschaftliches Engagement durchzuführen. Von besonderem Vorteil sind dabei die Ausbildungsinhalte und das breite Netzwerk an Kontakten, auf das die Lektoren der Robert Bosch Stiftung zugreifen können.

HEADlines – hör, sieh und sprich. Ein Balkan-Medien-Projekt, Ruse/Bulgarien (03/2011)

"Manipulationsstrategien der Medien" und "Pressefreiheit auf dem Balkan" waren die beiden Themen, mit denen sich 15 Teilnehmende aus 4 Balkanländern (Albanien, Bulgarien, Mazedonien und Rumänien) und Deutschland beim Projekt HEADlines in kritischer Form auseinander setzten. Die Ergebnisse wurden abschließend im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

Erste deutschsprachige Berufsorientierungstage in Moldau, Chişinău und Bălţi/Moldau (03/2011)

Im März 2011 konnten sich Studierende der Germanistik zum ersten Mal über Möglichkeiten der Jobsuche und Bewerbungsstrategien informieren. Cirka 150 Studierende von 7 Universitäten der gesamten Republik Moldau wurden an 2 Projekttagen in Chişinău und Bălţi erreicht. Sie nahmen an berufsvorbereitenden Workshops teil und knüpften Kontakte zu möglichen Arbeitgebern.

"Achtung! Verachtung...?" – Diversity-Training, Mykolajiw/Ukraine (03/2011)

Überall, wo wir hinkommen, begegnen wir unterschiedlichen Menschen. Diese unbestreitbare Tatsache gab Anregung dazu, ein Diversity-Training durchzuführen. Damit sollten sich die Teilnehmenden einmal mit der eigenen Identität sowie der Vielfalt um sich herum auseinandersetzen.

"25 Jahre nach Tschernobyl – neue Wege der Energiegewinnung“ – Trinationale Lernwerkstatt, Baranowitschi/ Belarus (04/2011)

Im Frühjahr 2011 jährte sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 25. Mal. Aus diesem Anlass analysierten Studierende aus Belarus, Ukraine und Deutschland die Erinnerungskultur an das Reaktorunglück und aktuelle Fragen der Energieversorgung in einer Lernwerkstatt.

International Law and Peacebuilding in Nagorno Karabakh – A workshop of Armenian and German Students, Jerewan/Armenien (04/2011)

Den Konflikt um die Region Bergkarabach besonders in seinen völkerrechtlichen Dimensionen zu verstehen, über Lösungsansätze nachzudenken – und dabei die Innensicht des Konflikts armenischer mit der Außenperspektive deutscher Studierenden in Einklang zu bringen – dies waren die Themen des dreitägigen Workshops, zu dem Studierende aus Armenien und Deutschland in Jerewan zusammen kamen.

Jugend‐ und Musikkultur in Deutschland und China – Eine Ausstellung, viele Einstellungen, Changchun, Xi'an, Kunming und Hefei (04/2011-06/2011)

Über Musik eine Brücke zwischen Kulturen schlagen – das war das Ziel dieses Projektes in China. Und auf dem Weg über diese Brücke wurde begeistert gelernt – miteinander und voneinander.

Deutschlandbilder und -begegnungen, Kunming/China (06/2011)

Unter diesem Motto fand am 3./4. Juni ein Workshop in Kunming im Rahmen des Deutschlandtages am College of Arts and Sciences der Yunnan Normal University statt. Studierende und Schüler aus den beiden Städten Kunming und Guilin hatten die Möglichkeit Deutschlernende und Deutsche kennenzulernen, sich über ihr Deutschlandbild auszutauschen und im Rahmen eines Workshops hierzu eigene Collagen zu erstellen.

"Es war einmal… " – Szenisches Spiel und kreatives Schreiben im interkulturellen Vergleich, Changchun/China (06/2011)

Nehmen Menschen aus verschiedenen Kulturen einen Text verschieden wahr? In Schreib- und Theaterworkshops stellten sich junge Menschen aus Russland und China dieser Frage und fanden in der deutschen Literatur einen Weg, um Grenzen zu "überbrücken". 

"Bologna-Prozess – Was bedeutet das?" Eine Fortbildung, Bischkek/Kirgisistan (06/2011)

Unter dieser Fragestellung stand eine eintägige Fortbildung für Germanistik-Dozentinnen in Kirgisistan. Mit Vorträgen zum Bachelor- und Master-System, den "Creditpoints", aber auch mit Beispielen der Umsetzung in Deutschland sollte den Teilnehmerinnen der Prozess näher gebracht werden.

Weitere Informationen

Neben den präsentierten Projekten finden Sie weitere Projektberichte und -dokumentationen hier: