Forschungskolleg Geriatrie

Programm

Ziel des Forschungskollegs ist es, Ärzte zu potentiellen akademischen Führungskräften in der Geriatrie aus- bzw. weiterzubilden. Absolventen des Kollegs sollen in der Lage sein, die Geriatrie in Forschung, Klinik und Lehre zu vertreten. Sie sollen am Ende der Förderung habilitationsfähig sein oder in absehbarer Zeit dieses Qualifikationsniveau erreichen können.

Die Stiftung führt das Forschungskolleg in Zusammenarbeit mit sieben klinischen Partnern in Deutschland und der Schweiz durch. Wissenschaftlich aktive Ärzte aus diesen Häusern übernehmen die Betreuung der Kollegiatinnen und Kollegiaten während der Förderungsdauer.

Das Forschungskolleg wendet sich an Ärztinnen und Ärzte mit klinischer Erfahrung, die überzeugend darlegen können, dass sie ihre persönliche berufliche Perspektive als akademische Führungskraft in der Geriatrie sehen. Sie sollten ausreichende Erfahrung mitbringen, die es ihnen erlaubt, sich innerhalb der Förderungzeit von maximal 4 Jahren für eine Habilitation zu qualifizieren. Dabei sollten alle erforderlichen Bereiche Klinik, Forschung und Lehre berücksichtigt werden. Da sich die Anforderungen an Habilitationskandidaten zwischen den Universitäten unterscheiden, sollten die Bewerber individuell klären, welche Qualifikationen sie während ihrer Kollegzeit noch erwerben müssen, um das Ziel Habilitation zu erreichen.

Erfolgreiche Bewerber werden für eine Förderdauer von maximal 4 Jahren ins Forschungskolleg aufgenommen und an einem der beteiligten Zentren angestellt. Die Stiftung fördert innerhalb dieser Zeit die Freistellung von der klinischen Tätigkeit für Forschung in einem Gesamtumfang von maximal 2 Jahren. Ergänzend dazu können Mittel für Sach- und Reisekosten sowie für individuelle Weiterbildungsmaßnahmen und Kongressreisen beantragt werden.

Eine Bewerbung ist nicht mehr möglich; es findet keine Auswahlrunde mehr statt.